Raphael Holzhauser: "Austria-Tür noch nicht zu"

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Raphael Holzhauser wird am kommenden Sonntag im Wiener Derby zu Hause gegen Rapid wegen einer Gelbsperre fehlen.

"Natürlich tut das weh, jeder weiß, dass ein Derby etwas Besonderes ist, jeder freut sich darauf. Aber als Spieler hat man es nicht so im Kopf, ob man schon vier oder fünf Gelbe Karten in einer Saison bekommen hat", gibt der 25-Jährige bei "Talk und Tore" auf "Sky" zu.

Holzhauser kassierte beim 2:0 auswärts gegen Sturm bereits seine neunte Verwarnung. "Es war ein heißes Spiel, es ist eine klare Gelbe, war vielleicht nicht so geschickt von mir. Aber es war klar, dass es passieren würde. Dass es gegen Rapid der Fall ist, tut weh, ebenso dass Tarkan Serbest gesperrt ist."

Rapid-Trainer Goran Djuricin nimmt die Sperren natürlich wohlwollend zur Kenntnis.

Djuricin: "Es ist kein Nachteil"

"Natürlich habe ich es mitgekriegt und es ist kein Nachteil, überhaupt dass Holzhauser gesperrt ist. Er war der torgefährlichste Spieler in den letzten Wochen. Aber nur weil zwei Spieler fehlen, werden wir die Austrianer jetzt nicht unterschätzen oder vor Freude jubeln. Es ist okay, das nehmen wir zur Kenntnis", so Djuricin.

Es ist nicht unwahrscheinlich, dass für Holzhauser das Derby im Februar, als er von Rapid-Fans vor dem Ausführen eines Eckballs mit Gegenständen beworfen wurde und die Hütteldorfer eine Sektorensperre ausfassten (an diesem Wochenende war es so weit), das letzte war.

Sein Vertrag läuft bekanntlich Ende der Saison aus. "Ich bin im Sommer ablösefrei, habe mich in den letzten Jahren sehr gut entwickelt, die Scorerpunkte sprechen vor allem in dieser Saison (13 Tore, 12 Assists in 39 Spielen) für mich. Ich habe zwei Mal in der Europa League gespielt, habe auf mich aufmerksam machen können, war im Team der Gruppenphase. Was jetzt passiert, ist aber noch offen."

Austria-Tür noch nicht zu

"Es gibt interessante Optionen, die Entscheidung wird in zwei Wochen fallen. Es hat auch diese Woche ein sehr interessantes Gespräch mit Franz Wohlfahrt gegeben. Die Tür ist nicht zu, so lange ich nirgends anders unterschrieben haben."

Während eine Rückkehr nach Deutschland ausgeschlossen ist ("Es gibt keinen Kontakt"), könnte es den Linksfuß in die Türkei, nach Griechenland oder Italien verschlagen - oder eben auch nicht.

"Geld ist wichtig, zumal man als Fußballer nicht so viel Zeit hat. Aber wichtiger ist Lebensqualität und ich weiß, dass die für mich bei der Austria optimal ist. Meine Familie lebt hier, der Verein ist gut aufgestellt. Für mich muss am Ende das Gesamtpaket stimmen. Die Austria ist noch nicht abgeschrieben."

Textquelle: © LAOLA1.at

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