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Nicht mehr Letzter! Austria hat "nie gezweifelt"

"Rote Laterne" ist weg, Saisonstart geglückt! Schmid bewies sein Goldhändchen.

Nicht mehr Letzter! Austria hat Foto: © GEPA

Nach fünf Runden der ADMIRAL Bundesliga ist die Wiener Austria nicht mehr Tabellenletzter.

So die positive Nachricht für die violetten Fans. Keine Selbstverständlichkeit, schließlich starteten die Favoritner mit drei Minuspunkten in die Saison und konnten mit dem 2:1-Auswärtssieg beim WAC (Spielbericht >>>) schon frühzeitig in der Saison die "Rote Laterne" abschütteln.

"Nie daran gezweifelt, dass wir von da unten wegkommen"

Die schlaflosen Nächte sind somit - vorerst - vorbei, wenn es diese überhaupt gab. Zumindest bei Austria-Trainer Manfred Schmid kann dies ausgeschlossen werden, denn seinen FAK ganz unten in der Tabelle zu sehen, machte ihm laut eigenen Aussagen gar nichts aus.

"Das war eine Situation, die mich nie belastet hat. Man hat die Ausgangsposition ja gekannt", merkt Schmid bei "Sky" trocken an.

Viel mehr freut er sich über den erfolgreichen Saisonstart.

"Wir haben jetzt sieben Punkte gemacht. Ich denke, das ist richtig gut. Wir haben ein Spiel verloren, was nicht notwendig war, sonst würden wir noch besser dastehen und dann hätten wir einen super Saisonstart. Ich habe aber nie daran gezweifelt, dass wir von da unten wieder wegkommen."

Schmids Goldhändchen machte sich bezahlt

Gegen die Wolfsberger stand die Partie jedoch auf der Kippe. Erst das Goldhändchen des 51-jährigen Wieners sorgte für die Wende zugunsten der Gäste.

"Ja gut, die Einwechslungen waren nicht so schlecht, glaube ich, und nach dem Doppeltausch gleich in Führung zu gehen", konnte sich Schmid ein Lächeln nicht verkneifen.

Mit Aleksandar Jukic und Marco Djuricin kamen in der 63. Minute zwei frische Spieler in die Partie, zwei Minuten später sorgte Letzterer für die Entscheidung zugunsten der erst am Donnerstag gegen Fenerbahce geforderten Austrianer.

"Dass Marco Qualität hat, das wusste ich natürlich, das zeigt er mir immer wieder im Training. Aber Marco ist ein Spieler, der noch viel, viel mehr könnte, wenn er mal richtig fit wäre", hofft Schmid in Zukunft wieder vermehrt auf seinen Top-Stürmer setzen zu können.

"Am Ende war es noch eine Zitterei"

Der Torschütze selbst war erleichtert. "Es war eine Kampfpartie, die du auch einmal gewinnen musst. Das haben wir gemacht. Job erledigt, jetzt haben wir wieder ein Bonusspiel", verweist Djuricin schon auf das Rückspiel in Istanbul.

Auch Schmid spricht vom "erwartet schweren Spiel. Es war eigentlich ein Spiel auf Augenhöhe. Ich hatte das Gefühl, wir sind ganz gut drin, wenn wir uns spielen trauen und Kombinationsfußball spielen. Das war auch der Hintergedanke zu meiner Aufstellung."

Eine unnötige Standardsituation, wo die Austria nicht gut verteidigte und nicht in den Zweikampf kam, brachte die Gäste jedoch in Rückstand. "Zweite Hälfte kommen wir wirklich gut raus, gehen in Führung und haben ein paar gute Möglichkeiten, um das Spiel zu entscheiden. Ich weiß auch nicht, ob das Braunöder-Tor wirklich Abseits war, ich denke fast nicht, aber es war relativ knapp. Wir hätten den Sack zumachen müssen. Am Ende war es noch eine Zitterei."

So lange am Ende die drei Punkte stehen, werden sich die Violetten trotzdem nicht beschweren. Schließlich zählt im Tabellenkeller jeder Punkt. Aber der Cheftrainer hatte ja ohnehin nie daran gezweifelt, dass die Austria von da unten wieder wegkommt.

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