Scherb: "Auf die richtige Aufgabe gewartet"

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Martin Scherb ist am Dienstag offiziell als neuer Trainer von Tabellenführer Altach vorgestellt worden.

"Ich bin sehr stolz, der neue Chef des Teams zu sein und möchte auf dem vorhandenen Erfolg aufbauen", erklärt der 47-Jährige, der erstmals seit seinem Abgang aus St. Pölten im Jahr 2013 wieder eine Mannschaft übernimmt.

"Ich habe in den letzten Jahren auf die richtige Aufgabe gewartet und möchte die Chance hier in Altach nützen", betont der Niederösterreicher.

Zellhofer: "Ein Teamplayer"

Geschäftsführer Sport Georg Zellhofer traut Scherb zu, den Erfolgslauf fortzusetzen: "Martin Scherb hat uns in den Gesprächen voll überzeugt, und er wird mit dem vorhandenen Trainer-Team die Mannschaft weiterentwickeln. Wir waren die Jahre über regelmäßig im Austausch, und Martin Scherb hatte immer eine hohe Meinung über Altach. Er ist ein absoluter Teamplayer."

Im Ländle tritt er die Nachfolge von Interims-Coach Werner Grabherr, der nicht über die notwendige UEFA-Pro-Lizenz verfügt beziehungsweise des zuvor zu Rapid abgewanderten Damir Canadi an - naturgemäß ein schweres Erbe.

"Ich will nicht alles auf den Kopf stellen, aber meine Ideen einbringen", meinte Altachs Neo-Coach über seine Ambitionen.

Der Bundesliga-Spitzenreiter sieht in Scherb alle Bedingungen für die Wahl des neuen Chefcoaches erfüllt. "Wir wollten eine österreichische Lösung und haben mit Martin Scherb einen in Österreich bekannten Trainer verpflichtet. Scherb erfüllt für uns die erforderlichen Fähigkeiten und passt in das vorhandene Umfeld", sagte Altachs Präsident Karlheinz Kopf.

Beobachterrolle zu Beginn

Die Kriterien Fachkompetenz, Sozialkompetenz und Medienkompetenz standen laut Kopf bei der Trainersuche im Fokus. Vorerst wurde Scherb mit einem Vertrag über eineinhalb Jahre ausgestattet.

Der Niederösterreicher will zum Trainingsauftakt im neuen Jahr zunächst in die Beobachterrolle schlüpfen. Los geht es für die Altacher am 9. Jänner in Dornbirn, drei Tage ist der Verein im Olympiazentrum am Werk.

"Da ergibt sich die Gelegenheit, sich ein Bild von der Mannschaft, von den Spielern zu machen", sagte Scherb. Zum Team stoßen wird noch ein neuer Co-Trainer. Der bisherige Martin Bernhard folgte Canadi nach Wien.

Scherb folgt auf Grabherr. Der 31-Jährige wird künftig wieder als Chef der Marketing-Abteilung des SCR arbeiten. Außerdem ist Grabherr wie schon unter Canadi für die Videoanalyse zuständig.


Textquelle: © APA/LAOLA1.at

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