Ski-Legende soll ins Rapid-Präsidium

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Um Mitternacht lief offiziell die Bewerbungsfrist für das Amt des Rapid-Präsidenten ab.

Mit Roland Schmid (IMMOUnited) und Martin Bruckner (bereits Finanzreferent des Vereins) haben zwei Kandidaten offiziell ihre Bewerbung eingereicht. Wie Rapid bekanntgibt, haben sich insgesamt drei Listen beworben.

Bei der dritten dürfte es sich um jene von Robert Grüneis, Geschäftsführer der Aspern Smart City Research (ASCR), handeln.

Wie die "Heute" berichtet, plant das bisherige Präsidiumsmitglied Bruckner eine Ski-Legende ins Präsidium mitzunehmen: Michaela Dorfmeister. "Man darf nicht im eigenen Saft schmoren. Als Spitzenathletin aus einem anderen Bereich bringt sie andere Ideen und Sichtweisen", erklärt der Präsidentschaftskandidat.

Auch die zweimalige Olympiasiegerin, zweimalige Weltmeisterin und Gesamtweltcup-Siegerin zeigt sich nicht abgeneigt von diesem Posten: "Klar, das wäre ein absolutes Neuland für mich, da bin ich ein Greenhorn. Aber im Grunde sind Fußballer auch Einzelsportler, wie ich es war. Da geht es um Mentalität, um Vorbereitung für den Wettkampf, um körperliche und geistige Bereitschaft - da könnte ich schon helfen."

"Vielleicht habe ich auch einen anderen Blickwinkel. Auch beim ÖSV waren viele schon betriebsblind. Da tut ein anderer Input gut", so die glühende Rapid-Anhängerin weiter.

Mit der aktuellen sportlichen Situation ist sie nicht zufrieden: "Die Mannschaft sollte woanders sein, als sie ist, ganz sicher. Da ist auch nicht immer der Traner daran schuld, der ist kein Wunderwuzzi, da gehören schon auch die Spieler dazu."

Die Wahl des Rapid-Präsidenten findet am 25. November statt. Bruckner gilt als Wunschkandidat des aktuellen Präsidiums, doch auch Premiumsponsor Schmid gilt im Verein als sehr beliebt.

Textquelle: © LAOLA1.at

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