Thalhammer: "Saison nicht schlechtreden"

 

Das Minimalziel Europacup hat der LASK zwar erreicht, ganz zufrieden scheint man bei dem Athletikern aber nicht zu sein. Lag der LASK zu Beginn der Meistergruppe noch in Lauerstellung um die Vizemeisterschaft, war diese schon vor dem letzten Spieltag nicht mehr erreichbar.

Aus zehn Spielen in der Meistergruppe gab es nur zwei Siege gegen den WAC, dazu kommen je ein Remis gegen Rapid, Sturm und die WSG Tirol. Am Ende stehen die Linzer nach der enttäuschenden 0:3-Niederlage am letzten Spieltag bei Rapid auf Rang vier. Die Qualifikation für die Europa Conference League wartet.

"Am Ende des Tages möchte ich die Saison nicht ganz schlecht reden", erläutert Trainer Dominik Thalhammer, dessen erste Saison als LASK-Cheftrainer zu Ende ging, gegenüber "Sky". "Es ist immerhin ein vierter Platz, es war das Cupfinale und eine phantastische Europa-League-Saison", so der 50-Jährige. Das Ende sei nicht berauschend gewesen.

Thalhammer dachte "etwas länger" an Pogatetz-Ausbootung

Wellen schlug unter der Woche die Ausbootung von Co-Trainer Emanuel Pogatetz. Einen offiziellen Grund haben die Athletiker noch nicht verlautbart, es soll klärende Gespräche geben.

"Sie können mir glauben, dass ich keine spontane Entscheidung treffe, sondern, dass ich meine Entscheidung sehr bedacht und aus gewissen Gründen getroffen habe", sagt Thalhammer, der schon etwas länger mit diesem Gedanken gespielt habe.

Zu seiner eigenen Zukunft sagt Thalhammer nicht viel, drückt aber umso mehr aus: "Ich denke, dass wir unsere Minimalziele erreicht haben. Von daher denke ich, dass es gut sein muss".

Textquelle: © LAOLA1.at Zum Seitenanfang »

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