LASK: "Es ist ein Kopfproblem!"

 

Der LASK bekommt einfach keine Ruhe in diese Saison!

Zwölf Bundesliga-Runden sind gespielt und der LASK steht auf dem letzten Tabellenplatz - so haben sich das die Verantwortlichen die Linzer überhaupt nicht vorgestellt.

Die 0:1-Niederlage gegen den SCR Altach (Spielbericht >>>) stellt bereits die dritte Bundesliga-Pleite in Folge für die Athletiker dar, die trotz anständigen Leistungen in der Europa Conference League national einfach nicht aus dem Negativstrudel kommen.

"Ich denke nicht, dass sie von mir schon mal gehört haben, dass ich was schönrede. Es ist nicht zufriedenstellend", erklärt ein aufgebrachter LASK-Coach Andreas Wieland nach der knappen Niederlage über Altach gegenüber "Sky".

LASK: Keine Spur von Ratlosigkeit

Wie schon in Wochen zuvor fand der LASK eine Reihe von guten Möglichkeiten auf potenzielle Siegtreffer vor, wie schon in Wochen zuvor versagten den Linzern vor dem gegnerischen Kasten aber zu oft die Nerven.

"Die Leistung war über weite Strecken in Ordnung, die Chancenauswertung war es wiederum nicht, deshalb steht 'Null' vorne und 'Eins' hinten, weil wir dann eben am Ende des Spiels zu kopflos agiert haben", so der gereizte LASK-Coach.

(Text wird unter dem Video fortgesetzt)

Nachdem der LASK vor wenigen Wochen den Wechsel von Dominik Thalhammer zu Andreas Wieland vollzog, ging wohl keiner im Verein davon aus, dass die Ergebnisse teilweise sogar noch schlechter werden. Von Ratlosigkeit ist beim Interimscoach aber überhaupt keine Spur.

"Ratlos bin ich überhaupt nicht, es gibt Erklärungen dafür. Es geht darum, an den Dingen zu arbeiten. Wir kommen zu hochkarätigen Torchancen, wir nützen sie nur nicht. Wenn ich in die Kabine gehe und die Gesichter der Spieler sehe, dann will ja keiner Torchancen vergeben. Wenn man dann auch nicht die Null bis zum Ende hält, dann fehlt es an letzter Konsequenz. Das ist ein Kopfproblem, aber umso öfter wir über das Kopfproblem reden, desto schlechter wird es", so Wieland.

Wieland: "Mich ärgert das am meisten"

"Das ist nicht unser Anspruch. Glauben Sie mir, ich bin der, der sich am meisten ärgert. Wir müssen nach vorne schauen, wir müssen uns aus der Situation rauskämpfen, uns aus der Situation rausspielen und alles daran setzen, dass wir Tore schießen und Punkte einfahren", erklärt der willige LASK-Coach.

Ein Rezept, das ja zumindest in der Europa Conference League schon richtig gut funktioniert hat. Es kommt nicht von irgendwo, dass die Linzer im europäischen Bewerb nach drei Spielen noch ungeschlagen sind und sieben Punkte am Konto haben.

"Für mich ist es auch nicht zufriedenstellend, wenn wir international Punkte machen und national nicht. Ich denke aber nicht, dass wir jammern sollten. Ich denke nicht, dass wir Trübsal blasen sollten, sondern wir sollten nach vorne schauen", gibt Wieland die Marschroute vor.

Wieland: "Mache mir keine Gedanken um meine Person"

Der 38-Jährige beteuert, weiterhin alles für den Klub zu geben und allen Nebengeräuschen zu trotzen: "Ich spüre keine Unruhe im Verein, ich spüre Unmut der Fans. Das ist absolut nachvollziehbar, weil die Punkteausbeute nicht das ergibt, wo der Verein stehen möchte, wo die Fans den Verein auch sehen."

Die Diskussionen um seine Person könne Wieland durchaus verstehen, letzten Endes ist Fußball ja ein Ergebnissport. "Ich habe von Anfang an gesagt, dass ich das übernehme, dass ich dem Verein und der Mannschaft helfen möchte."

"Ich mache mir wenig Gedanken um meine Person oder das, was ab Jänner, ab Dezember passiert." Aktuell stehe nur das Geschehen auf dem Platz im Vordergrund und nicht, wie die Trainerstelle in der zweiten Saisonhälfte besetzt werden könnte.

"Meine Person spielt keine übergeordnete Rolle, sondern es geht um den Verein, um die Mannschaft und da sollten wir alle in die selbe Richtung, nämlich nach vorne, denken", so Wieland.


Textquelle: © LAOLA1.at Zum Seitenanfang »

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