Standfest soll dem WAC erhalten bleiben

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Die 500-Spiele-Marke hat Joachim Standfest in diesem Bundesliga-Frühjahr geknackt, nun neigt sich seine Profi-Karriere dem Ende zu.

Zumindest beim Wolfsberger AC. Während sich der bald 37-Jährige Ende März noch nicht festlegen wollte, ob er noch ein Jahr dranhängt, sieht es vier Runden vor Saisonende nicht danach aus, als ob er auch in der kommenden Spielzeit das WAC-Trikot tragen wird.

"Die Wahrscheinlichkeit, dass er als Spieler bei uns bleiben wird, ist eher gering", erklärt WAC-Präsident Dietmar Riegler im Gespräch mit LAOLA1. Die Wolfsberger haben aber andere Pläne mit dem Außenverteidiger.



Auf der Trainerbank oder im Klubbüro

"Es gibt zwei Optionen, wie er dem Verein erhalten bleiben kann. Darüber wird diskutiert", so Riegler. Einerseits ist eine Rolle als Trainer denkbar, andererseits gebe es auch im Management-Bereich die Möglichkeit, Fuß zu fassen.

Auf beide Varianten wäre Standfest vorbereitet. Der ehemalige Sturm- und GAK-Verteidiger verfügt bereits über die A-Lizenz und hat via Fernstudium zwei Management-Kurse absolviert.

"Es wird mit ihm Lösungen geben, welche das sind, werden wir sehen", meint Riegler. Wichtig sei davor das Erreichen des Klassenerhalts. Davon hänge auch der Verbleib einiger weiterer Spieler ab.

Nach der 0:4-Pleite gegen Rapid kam es zu einem klärenden Gespräch zwischen dem WAC-Boss und der Mannschaft. "Wenn jemand nicht mitzieht, wird es Veränderungen geben. Ich hoffe, die Mannschaft zeigt jetzt so viel Charakter und nimmt die Herausforderung an", stellt Riegler vor dem Auswärtsspiel gegen die Admira (Samstag, 18:30 Uhr im LAOLA1-LIVE-Ticker) dem einen oder anderen, der noch ohne neuen Vertrag dasteht, die Rute ins Fenster.

Plan mit Jacobo, in Kontakt mit Prosenik-Ersatz

Nicht betroffen ist Jacobo (Vertrag bis 2018), der allerdings mit der Aussage, er werde den Verein verlassen, wenn Heimo Pfeifenberger Trainer bleibt, aufhorchen ließ. Der Coach hat seinen Vertrag verlängert, wie geht es mit dem Spanier weiter? "Die Wogen haben sich ein bisschen geglättet, das war eine unüberlegte Aussage von ihm", sagt Riegler. In der Kaderplanung für die kommende Saison spiele der 33-Jährige jedenfalls eine Rolle.

Ansonsten ist Verjüngung angesagt. Da Rapid-Leihgabe Philipp Prosenik seine Zukunft in Hütteldorf sieht, haben die Kärntner offenbar mit Bernd Gschweidl (21) vom SC Wiener Neustadt schon einen Ersatz an der Angel. "Ein talentierter, junger Spieler. Wir stehen in Kontakt, das ist richtig", bestätigt Riegler.

Um Ersatz müssen sich die Lavanttaler auch auf der Trainerbank umsehen. Co-Trainer Christian Ilzer verlässt den Klub auf eigenen Wunsch. Die Suche sei schon fortgeschritten. Riegler: "Es gibt drei Kandidaten, wobei ich keine Namen nennen möchte. In erster Linie hat der Trainer die Gespräche geführt, er bestimmt auch seinen Wunschkandidaten."


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