"In der 74. Minute hatten wir die große Chance. Wenn wir da das 1:2 machen, wäre es super gewesen", so WAC-Cheftrainer Robin Dutt. "Ich hatte den Eindruck, dass wir auch körperlich dann noch zulegen konnten und dann kamen die Chancen schon im Fünf-Minuten-Takt, mit vier, fünf richtig guten. Das 1:2 ist dann leider zu spät gefallen."
Chancen gab es zwar erst in der Schlussphase, allzu unzufrieden war Dutt mit der im Vorfeld gezeigten Leistung aber auch nicht. "Ich musste überhaupt nicht laut werden", erklärt der Deutsche auf die Frage, wie es denn zur Pause in der WAC-Kabine aussah.
"Letzte Woche gegen den LASK (Anm. Endergebnis 1:5) wurden wir deutlich - während dem Spiel und nach dem Spiel. Da hat uns die Mentalität nicht gefallen. Heute hat meine Mannschaft Fehler gemacht in der ersten Halbzeit, aber die Mentalität und den Kampf habe ich gesehen. Dann nehme ich sie auch in Schutz, wenn sie nicht so gut spielen", so Dutt.
Darum braucht der WAC keine Spielverschiebung
Eine ähnliche Mentalität würde sich der WAC-Cheftrainer auch für kommenden Donnerstag wünschen, wenn es im Hinspiel des Conference-League-Playoffs gegen Molde geht (ab 19:00 Uhr im LIVE-Ticker).
Was die Physis angeht, sehe er sein Team bestens vorbereitet. "Für uns ist es keine Doppelbelastung. Für uns ist es eine doppelte Freude."
Wie Rapid auf die Option der Bundesliga-Spielverschiebung zurückzugreifen, war beim WAC nie Thema. "Wir fühlen uns momentan ganz gut im Rhythmus, haben die Trainingssteuerung darauf eingestellt. Da gibt es keinen Grund, diesen Rhythmus zu unterbrechen. Vor allem nicht, wenn wir alle Spieler fit haben."
Dutt rechnet sich gegen Molde auf alle Fälle gute Chancen aus: "Es ist sicher kein klassisches David und Goliath."