Hartberg-Drama: "Das ist extrem bitter!"

 

"Die Stimmung in der Kabine ist am Nullpunkt. Wir haben viel investiert, großen Charakter gezeigt, aber jetzt ist Tristesse angesagt", sagt Rene Swete.

Der TSV Hartberg ist nach der 22. Runde am Boden zerstört. Das 3:3 im Heimspiel gegen den SKN St. Pölten war für die Steirer zu wenig, um sich am Ende des Grunddurchgangs in den Top 6 zu halten. Schmerzhaft für die Hartberger: Kofi Schulz jubelte erst in der 94. Minute über den Ausgleich der Niederösterreicher.

"Dieses Spiel wird noch lange in unserem Kopf sein", gibt Sascha Horvath enttäuscht zu Protokoll. Der Last-Minute-Gegentreffer wäre vermeidbar gewesen: "Wir sind selbst schuld, müssen gemeinsam besser verteidigen." Swete ergänzt: "Wir haben einfach den Eckball nicht gut verteidigt. Das ist schmerzhaft, tut sehr weh."

"Es war Wahnsinn!"

Klub-Chefin Brigitte Annerl: "Eine Achterbahn der Gefühle. Es war Wahnsinn! Am Ende des Tages hat uns eine Minute von der Meistergruppe getrennt, das ist emotional enttäuschend." Sie sieht aber auch Positives: "Ich habe eine total couragierte Mannschaft gesehen, die mutig aufgetreten ist und alles gegeben hat. Heute war viel gegen uns."

Auch Trainer Markus Schopp kann dem Grunddurchgang trotz des enttäuschenden Endes Positives abgewinnen: "Mit 29 Punkten nach 22 Spieltagen haben wir viele Punkte gemacht, das ist nicht selbstverständlich." Der Coach glaubt nicht, dass sein Team nun in ein Loch fallen könne: "In Wahrheit hatten wir von Tag 1 an ein ganz klares Ziel: In der Liga bleiben. Die Welt bricht nicht zusammen. Es werden harte Kämpfe in der Qualigruppe."

Die Marschroute für das restliche Frühjahr gibt Horvath vor: "Die nächsten Tage werden extrem bitter, wenn wir auf die Tabelle schauen. Aber es hilft nichts. Wir müssen jetzt punkten, damit wir Siebenter werden – das muss unser Ziel sein."

Textquelle: © LAOLA1.at Zum Seitenanfang »

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