Glasner: "Das war nie unser Anspruch"

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31 Spiele war der LASK in der TGW-Arena ungeschlagen. Doch seit Samstag ist diese Serie beendet.

Die Linzer unterliegen Meister RB Salzburg zum Auftakt der 11. Bundesliga-Runde trotz Blitztor von Peter Michorl nach 48 Sekunden mit 1:3.

"Das ist sehr ungewohnt und die Enttäuschung ist groß. Bis zum 1:2 haben wir gut mitgespielt, waren die gefährlichere Mannschaft. Mit dem Doppelschlag war es vorbei. Da ist auch der Glaube verloren gegangen“, sagt der LASK-Torschütze bei "Sky".

Kapitän Pavao Pervan gesteht: „Das tut schon sehr weh, denn wir wollten gegen die beste Mannschaft Österreichs zeigen, dass wir auch gegen sie unsere Heimserie ausbauen können. Das ist uns leider nicht gelungen.“

Und Trainer Oliver Glasner gibt zu: „Das Gefühl einer Niederlage kenne ich hier noch nicht, weil es die erste Niederlage in diesem Stadion ist.“

"Wir haben zwei Geschenke verteilt"

Warum die imposante Serie schlussendlich endete, hat für den 43-Jährigen einen Grund: „Wenn du gegen RB Salzburg gewinnen willst, muss alles zusammenpassen. Doch wir haben zwei Geschenke verteilt, einmal mit dem Elferfoul und einmal vor dem 1:2“, erklärt der LASK-Trainer, der seiner Elf aber keinen Vorwurf macht: „Meine Mannschaft hat sehr vieles richtig gut umgesetzt. Fehler können eben passieren.“

Energischer Zusatz: „Ich habe auch immer betont, dass wir der Aufsteiger sind. Unser klares Ziel ist, dass wir sorgenlos durch die Saison kommen. Unser Anspruch war und ist es nicht, mit Salzburg um die Meisterschaft zu kämpfen. Man sollte also die Kirche im Dorf lassen. Die Burschen machen ihre Sache sehr gut, aber wir wissen, dass noch viel Arbeit wartet. Doch wenn ich sehe, wie die Jungs an ihre Grenzen gehen, ist mir nicht Angst und Bange“, will Glasner die nun bereits vier Partien andauernde Durstrecke nicht überbewerten.


Lernprozess für LASK

Pervan hat eine ähnliche Meinung: "Wir sollten nicht alles von Resultaten abhängig machen. Eine Niederlage so wie heute ist natürlich bitter, aber so ist es, wenn man in der Bundesliga spielt. Da wird man auch einmal eiskalt bestraft. Man darf nicht vergessen: Wir sind der Aufsteiger und müssen noch viel lernen. Es ist ein Lernprozess."

Während die Oberösterreicher mit 13 Zählern den sechsten Tabellenplatz belegen, klettern die Salzburger mit dem vierten Saison-Auswärtssieg zumindest bis Sonntagnachmittag an die Spitze.

Vor dem Duell Sturm gegen Austria (LIVE ab 16:30 Uhr im LAOA1-Ticker) liegen die Bullen (24) zwei Punkte voran.

Rose freut sich über Sieg

Wichtiger als die erstmalige Tabellenführung in dieser Saison ist für Trainer Marco Rose aber, "dass wir nach den zwei Wochen Pause jetzt schnell wieder Fahrt aufgenommen haben. Wir sind zwar nicht gut ins Spiel reingekommen, aber in der zweiten Hälfte sind wir dann immer besser ins Spiel gekommen, waren im Strafraum präsenter und haben den Sieg heute erzwungen."

Auch, weil wieder einmal Munas Dabbur zur Stelle war. Der Israeli sorgte innerhalb von vier Minuten mit seinen Saisontoren acht und neun (74., 78.) für die Entscheidung – sehr zur Freude seines Chefcoachs.

"Ich kenne Munas den einen oder anderen Tag und habe immer gesagt, dass der Junge Qualität hat. Das zeigt er auch. Ich bin jedenfalls froh, dass sich Munas mittlerweile belohnt, wenngleich die Tore heute sehr gut aufgelegt waren. Es ist Teamwork. Munas ist abhängig vom Team."

Und so sieht es auch Valon Berisha abschließend: "Er macht die Tore, ist da, wo er sein muss. Aber es ist die Mannschaft, die gewinnt und nicht einzelne Spieler."

Die besten Bilder der 11. Bundesliga-Runde:

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Sturm - Austria 3:0

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Altach - Admira 2:2

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Rapid - St. Pölten 1:0

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LASK - RB Salzburg 1:3

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WAC - Mattersburg 2:2

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Topspiel: RB Leipzig beendet Dortmunds Serie

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