Druck in Quali-Runde bereits jetzt enorm hoch

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Die erste Runde der Qualifikations-Gruppe in der Tipico Bundesliga ist also Geschichte.

Und im Kampf um den Klassenerhalt sind die Teams, die nach dem Grunddurchgang unter dem ominösen Strich lagen, noch enger zusammengerückt.

Nimmt man den SK Rapid auf dem ersten Platz der Quali-Runde einmal aus, geht es vom SV Mattersburg auf Platz zwei im Ein-Punkte-Schritt nach unten. Die Burgenländer und die Admira trennen also lediglich vier Punkte.

Kein Wunder also, dass sich die Trainer der Klubs einig sind, dass der Druck bereits jetzt enorm ist.

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"Messerstecherei"

Mattersburg-Trainer Klaus Schmidt hatte bereits nach dem Ende des Grunddurchgangs martialische Worte über die zehn Partien des unteren Playoffs gefunden. Dort würde die "Messerstecherei" beginnen.

Nach der 1:2-Niederlage in Altach gibt Schmidt am "Sky"-Mikrofon zu, dass sein Klub nun sinnbildlich am Oberarm getroffen worden sei, nur um anschließend deutlich zu werden: "Jetzt stecken fünf Mannschaften im Abstiegskampf. Woche für Woche wird es ein Kampf ums Überleben", betont der 51-Jährige.

In der kommenden Runde empfängt Mattersburg den TSV Hartberg, der nun bereits seit neun Partien sieglos ist. Den letzten Dreier bejubelten die Hartberger am 11. November ausgerechnet beim 2:1 in Mattersburg.

Doch die Leistung des Aufsteigers aus der Steiermark beim 0:2 zuhause gegen Wacker Innsbruck war besorgniserregend. Auch die Situation in der Tabelle könnte für den TSV trügerisch sein.

Mit 13 Zählern rangiert die Schopp-Elf genau in der Mitte der Quali-Runde auf Rang drei. Sowohl auf Leader Rapid, wie auch Schlusslicht Admira fehlen drei Punkte.

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Zwischen Hoffnung und Kampfgeist

Markus Schopp will nach der Niederlage gegen Wacker keine künstliche Druck-Diskussion aufbauen. "Das haben wir doch von Anfang an gewusst, dass das zehn ganz harte Runden werden. Jetzt sind es halt noch neun harte Runden", erklärt der Hartberg-Coach.

Der ehemalige Profi ist sich sicher: "Es wird bis zum Schluss ganz eng bleiben."

Auf Seiten der siegreichen Innsbrucker sind alle Beteiligten zunächst einmal glücklich, die Rote Laterne abgegeben zu haben.

Mit den ersten Punkten unter Neo-Trainer Thomas Grumser verschaffen sich die Tiroler etwas Luft im Kampf um den Klassenerhalt.

"Wir beschäftigen uns nicht mit den anderen Vereinen. Wir haben jetzt Rapid vor der Brust, das wird schwer genug", gibt sich Grumser kämpferisch. Man müsse es sowieso nehmen, wie es eben kommen würde.

Admira trotz gutem Start wieder Letzter

Obwohl die Südstädter mit zehn Punkten aus fünf Partien sehr ordentlich aus der Winterpause gestartet sind, finden sie sich nach dem klaren 0:3 in Hütteldorf bei Rapid nun auf dem Abstiegsplatz wieder.

Trainer Reiner Geyer will die aktuelle Tabellen-Situation aber nicht zu hoch hängen. "Das Entscheidende ist das Wie, darüber werden wir reden, an einigen Dingen werden wir arbeiten und nächste Woche wieder angreifen."

Es sei einfach nicht Admiras Tag gewesen, so der Deutsche weiter. Doch allzu oft sollte dies in den kommenden Wochen nicht passieren. Wie schnell man in dieser Quali-Gruppe abrutschen kann, haben die Südstädter bereits in der ersten Runde feststellen müssen.

Die bisherigen Leistungen im Frühjahr, das Spiel gegen Rapid einmal ausgenommen, sollten der Admira Mut machen.

Jubel bei Alex Pastoor

Jubeln hingegen darf der neue Trainer des SCR Altach Alex Pastoor. Sein Team beschenkt den Niederländer zum Debüt mit einem 2:1-Sieg gegen Mattersburg.

"Es war wichtig, mit einem Sieg zu starten. Das Wichtigste ist, unbeirrbar den Plan weiterzuverfolgen", so der Altacher Ex-Spieler nach seinem Debüt.

In der kommenden Woche kommt es zum direkten Duell zwischen der Admira und Altach. Ein erneuter Wechsel der symbolischen Roten Laterne ist durchaus nicht auszuschließen.

Eines ist indes sicher, für Trainer und Teams zählt es nun wöchentlich, kühlen Kopf zu bewahren.

Textquelle: © LAOLA1.at

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