Wettbieten um Adeyemi könnte teuer werden

Wettbieten um Adeyemi könnte teuer werden Foto: © GEPA
 

Beim Werben um Salzburg-Juwel Karim Adeyemi treten die Bundesliga-Rivalen FC Bayern München und Borussia Dortmund wieder einmal als direkte Konkurrenten auf.

Adeyemis langjähriger Förderer Manfred Schwabl rechnet damit, dass der 19-jährige Stürmer "teuer" wird, wenn er vermutlich im Sommer 2022 zu haben sein wird. Der Präsident der SpVgg Unterhaching, der sich bei Adeyemi als "Mentor im Hintergrund" bezeichnet, taxiert die Ablösesumme am Sonntag beim TV-Sender Bild auf 30 Millionen Euro "aufwärts".

Der gebürtige Münchner Adeyemi spielte bereits als Kind beim FC Bayern. Vor drei Jahren war er als 16-Jähriger für mehr als drei Millionen Euro von den Hachingern nach Salzburg gewechselt, wo er noch bis 2024 unter Vertrag steht. Er sehe "deutschlandweit keinen Stürmer", der einen ähnlichen Tordrang habe wie Adeyemi, schwärmt Schwabl (55).

Schwabl: "Der FC Bayern wäre blöd"

Nach Informationen des TV-Senders "Sky" intensivieren die Bayern ihre Bemühungen um eine Verpflichtung von Adeyemi, der unter dem neuen Bundestrainer Hansi Flick im September in der Nationalmannschaft debütiert hatte. Inzwischen kommt er auf drei Länderspieleinsätze und ein Tor. Wie "Sky" berichtet, gab es am Samstag in München eine Verhandlungsrunde des deutschen Rekordmeisters mit Adeyemi-Berater Thomas Solomon und Adeyemis Vater Abbey Adeyemi. Ein Bild zeigt sie vor der Bayern-Geschäftsstelle.

Neben den Bayern gelten in der Bundesliga aber auch RB Leipzig und Dortmund sowie der englische Topklub FC Liverpool mit dem deutschen Trainer Jürgen Klopp als Interessenten. Besonders der BVB könnte zur kommenden Saison einen Nachfolger für seinen Topstürmer Erling Haaland benötigen, falls dieser dann auch dank einer Ausstiegsklausel wechseln sollte. "Der FC Bayern wäre blöd, wenn er sich um so ein Thema nicht kümmern würde", kommentiert Ex-Bayern-Profi Schwabl.

Adeyemi "würde auch nach Dortmund passen"

Sein Verein würde an einem Adeyemi-Transfer mitverdienen. Schwabl erwartet "spannende Wochen" und bemerkt: "Er würde auch nach Dortmund passen von der Spielweise." Am wichtigsten für ein 19 Jahre altes Talent sei nicht das Geld, sondern die sportliche Perspektive. "Er muss spielen", sagt Schwabl.

Für Adeyemi geht es auch darum, sich mittels Spielzeit wie in Salzburg bei Bundestrainer Flick für die WM 2022 in Katar und die Heim-EM 2024 zu empfehlen. Nach "Sky"-Informationen will Adeyemi gerne in die Bundesliga wechseln. Sein Abschied aus Salzburg soll demnach so gut wie beschlossen sein.

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Textquelle: © LAOLA1.at/APA Zum Seitenanfang »

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