Darum entschied sich Rapid für Fredy Bickel

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Präsident Michael Krammer und Geschäftsführer Sport Christoph Peschek sind freilich überzeugt, mit Fredy Bickel als Sportchef die richtige Entscheidung getroffen zu haben.

"Er hat ein hervorragendes internationales Netzwerk, hat große Erfahrung und in unserer Einschätzung auch hohe Kompetenz im Umgang mit Mitarbeitern, zudem verfügt er über Fremdsprachen-Kenntnisse. Bickel ist eine erfahrene Persönlichkeit, die Rapid von der U6 angefangen bis zur Kampfmannschaft weiterentwickeln kann", so Krammer.

"Einschlägige Berufserfahrung in vergleichbarer Liga"

Die Entscheidungs-Findung scheint den Hütteldorfern nicht schwer gefallen zu sein, Bickel soll schon seit längerem als Top-Kandidat gegolten haben.

Bickel stellt sich vor:

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In der Hinterhand hätte man zwei weitere Akteure gehabt, die im Falle einer Absage in den Fokus gerückt wären. Krammer selbst findet, dass der Prozess transparent gestaltet wurde.

Doch was waren die wesentliche Kriterien, warum Bickel Rapids Nummer 1 war? "Im Anforderungsprofil und an der Position hat sich in den letzten Jahren viel verändert nach der Ausgliederung in eine Kapitalgesellschaft, da sind auch wirtschaftliche Bedingungen zu erfüllen. Wir haben ein dichtes Anforderungsprofil angelegt. Bickel verfügt über intensive, einschlägige Berufserfahrung, war schon Geschäftsführer und Sportdirektor in einer vergleichbaren Liga - bei Spitzenklubs, die vorne mitgespielt haben. Er hat Junge entwickelt, Titel geholt und CL-Teilnahmen geschafft. Das sind gute Voraussetzungen, um in diesem Umfeld hier zu arbeiten", erklärt der Rapid-Boss.

Dass mit Damir Canadi schon davor ein Trainer bestimmt wurde, macht die Ausgangsposition ungewohnt, ist jedoch durchaus zu meistern.



"Kann Rapid mit Erfahrung und Kompetenz weiterbringen"

Auch Bickels zukünftiges Pendant was wirtschaftliche Angelegenheit betrifft, Christoph Peschek, geht von einer guten Zusammenarbeit mit dem erfahrenen Fußball-Manager aus.

"Persönlich freue mich sehr auf Zusammenarbeit. Ich bin überzeugt, dass er Rapid mit seiner Erfahrung und Kompetenz absolut weiterhelfen wird. Gemeinsam mit mir sind die Geschäftsführer dann mit dem Rapid-Geist ausgestattet und werden nach dem höchstmöglichen Erfolg streben."

Die ersten Annäherungen gab es bereits. "Ein bereits langes Arbeitsmeeting hat gezeigt, dass wir auf einer Wellenlänge sind. Wir werden alles daran setzen, Rapid dort hinzuführen, wo wir Rapid sehen wollen", so der Geschäftsführer Wirtschaft.

Die Einarbeitung wird noch einige Zeit in Anspruch nehmen, offiziell beginnt Bickels Anstellung mit dem 1. Jänner 2017. Dann gilt es, den Verein gemeinsam wieder auf Kurs zu bringen.


Alexander Karper

Textquelle: © LAOLA1.at

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