Canadi kritisiert die Rapid-Führung

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Fast drei Monate nach seiner Entlassung als Trainer bei Rapid Wien übt Damir Canadi Kritik an der Vereinsführung.

"Wenn ein Verein einen Trainer holt, müssen die Vereinsverantwortlichen auch wissen, dass es Veränderung braucht, und die hätte es bei Rapid gebraucht", sagt Canadi gegenüber der "Neuen Vorarlberger Tageszeitung".

Seine Stärke, die Kaderzusammenstellung, konnte er demnach bei den Hütteldorfern nicht ausspielen. "Rapid hatte 30 Spieler unter Vertrag, und daher war ich nicht handlungsfähig. Der Vorstand glaubte, der Kader sei gut genug, ich war aber der Meinung, es fehle an Persönlichkeiten."

Canadi gesteht Fehler ein

Canadi gibt sich zugleich auch selbstkritisch. "Ich hätte zum Beispiel zu Beginn mit den Spielern das persönliche Gespräch suchen müssen, aber das war zeitlich aufgrund der laufenden Meisterschaft und der Spiele in der Europa League nicht so einfach."

Dass es zwischen ihm und einzelnen Spieler Streit gegeben haben soll, dementiert Canadi einmal mehr. "Es gab Komplikationen mit ein, zwei Journalisten, die dem Verein sehr nahe stehen, die Rapid-interne Kommentare ohne Quellenangabe verwendet haben, die sich so aber nie zugetragen haben."

Das treffe auch auf den vermeintlichen Zwist mit Steffen Hofmann zu: "Es gab nie Streit zwischen uns".

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