Bundesliga: Sonntag soll zum Hauptspieltag werden

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In der österreichischen Bundesliga könnte ab 2018 der Sonntag zum Hauptspieltag werden.

Wie der "Kurier" berichtet, wird dies mit dem geringen Zuschauer-Interesse am Samstagabend (18:30 Uhr) begründet. Zu diesem Zeitpunkt finden bisher die meisten Partien statt. Auch ein Spiel am Freitagabend steht im Zuge der Bundesliga-Reform zur Diskussion.

Am 9. Dezember wird das neue Zwölferliga-Format von der Bundesliga-Hauptversammlung abgesegnet. Bis dahin müssen alle Details geklärt werden.

Wird Punkteanzahl halbiert?

Fraglich ist nach wie vor, wie das Playoff-Format in der Zwölferliga genau aussehen wird. Nach der Hinrunde sollen die zwölf Vereine in ein Meister- und ein Abstiegs-Playoff geteilt werden.

Dass dabei nach 22 Runden auch die Punkteanzahl halbiert wird, gilt momentan als eher unwahrscheinlich.

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"Die Österreicher denken in der Hinsicht eher konservativ und wollen möglichst viel Fairness im Ablauf", sagt Peter Nieuwenhuis von der niederländischen Consulting-Firma "Hypercube", die die Liga bei ihrer Reform berät, im "Kurier".

Cup-Finale wird wohl vorverlegt

Die zweite Liga mit 16 Vereinen wird ohne Playoff mit 30 Runden und drei Absteigern ausgetragen. In der obersten Spielklasse steigt dagegen "nur" ein Klub ab.

Um das Abstiegs-Playoff spannender zu gestalten, könnte der Sieger am Saisonende in einem Duell mit dem Dritten oder Vierten des oberen Playoffs um einen Europacup-Startplatz spielen.

Damit klar ist, gegen wen es geht, würde das Cup-Finale um einen Monat vorverlegt werden. Schließlich ist der Pokal-Gewinner automatisch für die internationalen Bewerbe qualifiziert, was wiederum Auswirkungen auf die Liga hat.

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Textquelle: © LAOLA1.at Zum Seitenanfang »

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