Prosenik will sich bei Rapid durchbeißen

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Einen Neuzugang hat Rapid noch nicht vorzuweisen, diesbezüglich bittet Geschäftsführer Sport Fredy Bickel noch um Geduld.

Als "neues" Gesicht geht dafür Philipp Prosenik durch, dessen leihweises Engagement beim Wolfsberger AC beendet ist.

Allgemein gilt der Stürmer als potenzieller Abgang, doch Bickel kündigt an, dass der 24-Jährige seinen Vertrag bis Sommer 2018 erfüllen könnte:

"Ich beurteile seine Situation positiv. Er selbst ist gekommen und hat gesagt: 'Ich will diese Chance packen. Ich glaube, dass ich mir einen Platz erkämpfen kann'", erzählt der Schweizer.

Bickel droht mit Ronaldo:

(Text wird unter dem Video fortgesetzt)


"Das nehme ich ihm sicher nicht weg - im Gegenteil, ich freue mich darauf. Er soll das zeigen", meint Bickel weiter.

"Es wird sicher nicht einfach für ihn"

Gleichzeitig betont der Sportchef jedoch: "Es wird sicher nicht ganz einfach für ihn, aber das weiß er auch. Ich möchte jetzt einmal schauen, was da rauskommt."

Prosenik wurde vergangenen Sommer an den WAC verliehen. In 33 Liga-Spielen erzielte er sieben Tore und bereitete sechs weitere vor. Den Löwen-Anteil dieser Ausbeute sammelte er jedoch im Herbst, im Frühjahr gelang ihm nur ein Assist.

Zwei seiner Tore scorte er gegen Rapid, darunter den 1:0-Siegtreffer Anfang November im Allianz-Stadion.

Notwendig wurde der Ausflug nach Kärnten, da Prosenik im Frühjahr 2016 bei Rapid kaum mehr zum Zug gekommen war. Dieses Schicksal könnte nun auch nach seiner Rückkehr drohen, wenngleich sich der Wiener durchaus Chancen ausrechnen darf.

Kein Überangebot an Stürmern

Schließlich konnte sich in der Vorsaison kein grün-weißer Angreifer als unumstrittene Lösung etablieren. Giorgi Kvilitaia ist noch einige Zeit rekonvaleszent, somit bleiben nach derzeitigem Stand Joelinton und Matej Jelic als die größten Rivalen.

Auch deshalb sei Proseniks Abgang laut Bickel derzeit unwahrscheinlich: "Es ist ja auch kein Überangebot an Stürmern da. Wenn er wirklich die Chance sieht, dann will er sie auch packen und dran bleiben. Ich traue ihm das zu."


Textquelle: © LAOLA1.at

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