Austria will Kayode zum Torschützenkönig machen

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Lange Zeit schien Deni Alar die besten Aussichten zu haben, sich als erster Spieler des SK Sturm Graz seit Ivica Vastic im Jahr 2000 zum Torschützenkönig der österreichischen Bundesliga zu krönen.

Doch während den Goalgetter der "Blackies" derzeit die Ladehemmung plagt (nur zwei Frühjahrs-Tore), hat Austria-Stürmer Larry Kayode alleine in den letzten vier Runden vier Treffer erzielt.

Nach seinem Doppelpack im direkten Duell der Torjäger hält der Nigerianer bei 13 Toren - nur zwei weniger als Alar.

Impressionen der letzten Bundesliga-Torschützenkönige:

LAOLA1-Zeitreise: Die letzten Torschützenkönige der österreichischen Bundesliga!

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2016/17: LARRY KAYODE (Austria Wien) - 17 Tore

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2015/16: JONATAN SORIANO (FC Red Bull Salzburg) - 21 Tore

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2014/15: JONATAN SORIANO (FC Red Bull Salzburg) - 31 Tore

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2013/14: JONATAN SORIANO (FC Red Bull Salzburg) - 31 Tore

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2012/13: PHILIPP HOSINER (Austria Wien) - 32 Tore

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2011/12: JAKOB JANTSCHER und STEFAN MAIERHOFER (FC Red Bull Salzburg) - je 14 Tore

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2010/11: ROLAND LINZ (Austria Wien) - 21 Tore

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2009/10: STEFFEN HOFMANN (Rapid Wien) - 20 Tore

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2008/09: MARC JANKO (FC Red Bull Salzburg) - 39 Tore

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2007/08: ALEXANDER ZICKLER (FC Red Bull Salzburg) - 16 Tore

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2006/07: ALEXANDER ZICKLER (FC Red Bull Salzburg) - 22 Tore

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2005/06: ROLAND LINZ (Austria Wien) - 15 Tore

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2005/06: SANEL KULJIC (SV Ried) - 15 Tore

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2004/05: CHRISTIAN MAYRLEB (Pasching) - 21 Tore

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2003/04: ROLAND KOLLMANN (GAK) - 27 Tore

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2002/03: AXEL LAWAREE (Bregenz) - 21 Tore

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2001/02: RONALD BRUNMAYR (GAK) - 27 Tore

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2000/01: RADOSLAW GILEWICZ (FC Tirol) - 22 Tore

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1999/00: IVICA VASTIC (Sturm Graz) - 32 Tore

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1998/99: EDUARD GLIEDER (Austria Salzburg) - 22 Tore

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1997/98: GEIR FRIGARD (LASK) - 23 Tore

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1996/97: RENE WAGNER (Rapid Wien) - 28 Tore

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1995/96: IVICA VASTIC (Sturm Graz) - 20 Tore

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1994/95: SOULEYMAN SANE (FC Tirol) - 20 Tore

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1993/94: HEIMO PFEIFENBERGER (Austria Salzburg) - 14 Tore

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1993/94: NIKOLA JURCEVIC (Austria Salzburg) - 14 Tore

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1992/93: VACLAV DANEK (FC Tirol) - 24 Tore

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"Wir unterschützen Larry, dass er es schafft"

Das Rennen, wer in die Fußstapfen von Jonatan Soriano tritt, scheint damit wieder völlig offen zu sein. Der frühere Salzburg-Goalgetter hat sich in den vergangenen drei Saisonen jeweils zum Torschützenkönig gekrönt. In dieser Spielzeit nahm er sich nach acht Toren mit seinem Wechsel nach China selbst aus dem Spiel.

Bei der Austria ist man jedenfalls fest entschlossen, Kayode in den verbleibenden fünf Runden zu unterstützen und den 23-Jährigen in die Fußstapfen der letzten beiden FAK-Schützenkönige Philipp Hosiner und Roland Linz treten zu lassen.

"Zwei Tore sind natürlich möglich. Für Larry ist es sicher ein Ziel, und wir werden ihn unterstützen, dass er es schafft", verspricht Raphael Holzhauser.

Auch Petar Filipovic plädiert dafür, noch mehr für Kayode aufzulegen: "Ich würde es ihm von Herzen gönnen. Er arbeitet hart, erkämpft sich seine Chancen. Wenn er so weitermacht, dann holt er sich die Krone."

"Mit seinem Doppelpack gegen Sturm war er wieder überragend und hat gezeigt, was er kann", lobt Ismael Tajouri, "wir wissen, wie schnell Larry ist. Er wartet immer auf seine Chance."

Das Restprogramm der aussichtsreichsten Kandidaten:

Deni Alar (15 Tore)

Larry Kayode (13) Takumi Minamino (11)
St. Pölten (h) Altach (a) Mattersburg (a)
Altach (a) Ried (h) Rapid (h)
Rapid (a) WAC (a) Admira (h)
Admira (h) Salzburg (h) Austria (a)
WAC (a) Admira (a) Altach (h)

Minamino in Lauerstellung

Alar und Kayode sind derzeit sicherlich die Favoriten. Nicht außer Acht lassen sollte man jedoch auch Takumi Minamino, der mit elf Toren auf Rang drei liegt (die komplette Torschützenliste).

Der Japaner in Diensten des FC Red Bull Salzburg hat in Sachen Effizienz die Nase vorne, schließlich netzt der bei den "Bullen" nur unregelmäßig zum Einsatz kommende Angreifer alle 68,5 Minuten - ein überragender Wert. Alar und Kayode haben sich jeweils bei rund 159 Minuten eingependelt.

Minamino hat zudem nur in sechs verschiedenen Spielen getroffen, gleich vier Mal jubelte er über zwei oder mehr Tore pro Partie.

Alle anderen Anwärter haben in einem Jahr, in dem vermutlich vergleichsweise wenig Treffer zur Auszeichnung zum Schützenkönig reichen, nur noch Außenseiterchancen.

Christoph Monschein hat gegen Rapid auf zehn Saison-Treffer erhöht, bräuchte aber einen Lauf. Für Dimitri Oberlin (ebenfalls zehn Tore) ist diese Spielzeit nach einem Muskelbündelriss bereits beendet.

Alexander Grünwald (Austria) und Nikola Dovedan (Altach) - das Duo hält bei jeweils neun Toren - müssen zunächst einmal zweistellig werden.



Textquelle: © LAOLA1.at

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