Austria droht Grünwald-Abgang

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Der Wiener Austria droht der Abgang eines Leistungsträgers.

Alexander Grünwald, dessen Vertrag im Sommer ausläuft, soll mit einem Auslandstransfer liebäugeln.

"Das müsste sich schon finanziell für uns sehr auszahlen. Bisher gab es kein Angebot, das unseren Vorstellungen entsprochen hätte. Jetzt kann ich ihn einfach nicht gehen lassen", kündigt FAK-Sportdirektor Franz Wohlfahrt im "Kurier" an, den Mittelfeldspieler nicht kampflos ziehen lassen zu wollen.

Das sagt Grünwald selbst

Kommende Woche soll es weitere Gespräche über die Zukunft des 27-Jährigen geben. Der Spieler selbst zeigt sich eher zugeknöpft: "Ich habe meinem Berater gesagt, dass ich am 8. Jänner wieder da bin. Dann werden wir sprechen. Derzeit weiß ich aber wirklich noch nichts."

Grünwald wurde in den letzten Transferperioden immer wieder mit Auslands-Transfers in Verbindung gebracht. Die Situation erinnert an jene aus dem Vorjahr, als Alexander Gorgons Kontrakt auslief und die Austria lange versucht hat, den Spieler dennoch zu halten. Schließlich wanderte Gorgon ablösefrei ab und heuerte bei HNK Rijeka an.

Das selbe Schicksal droht nun in der "Causa Grünwald". Womöglich müssen die Veilchen den Kärntner also doch schon im Winter ziehen lassen, um noch Geld mit ihm zu machen. Dadurch würde das Team aber geschwächt werden und das angepeilte Ziel Europacup könnte verpasst werden. Wohlfahrt: "Wir wollen das gar nicht mit dem Europacup gegenrechnen."

Neuzugänge nur aus Österreich

Auf der anderen Siete könnten auch Spieler an den Verteilerkreis stoßen. "Es gibt Gespräche", bestätigt der Sportdirektor. Eines steht dabei aber fest: Wenn neue Spieler kommen, dann werden es Österreicher.

"Weil wir schon viele Ausländerim Kader haben", bestätigt Trainer Thorsten Fink dem "Kurier". Dies gestalte sich schwer, "weil nicht 1000 interessante österreichische Spieler herumlaufen".

Einer davon ist Admira-Stürmer Christoph Monschein, der jedoch auch im Fokus von Partnerklub Würzburg steht. Es ist zu erwarten, dass Sponsor "Flyeralarm" den 24-Jährigen wohl eher im "Konzern" halten und nicht an einen Bundesliga-Konkurrenten abgeben will. Auch, wenn Wohlfahrt und Admira-Sportdirektor Ernst Baumeister aus gemeinsamen Spielerzeiten ein sehr gutes Verhältnis pflegen.

Spieler wie Patrizio Stronati oder Ognjen Vukojevic, die nicht unbedingt zum Stammpersonal gehören, könnten hingegen abgegeben werden. Wohlfahrt schränkt aber ein: "Wir müssen nicht dringend wen verkaufen. Wir haben ja Ziele, die wir erreichen wollen."

Unser Team der Herbstsaison:

Textquelle: © LAOLA1.at

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