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Austria beschäftigt sich mit "Worst Case"

Bei Austria wird auch mit verpassen des Europacups geplant. "Das würde uns aber zurückwerfen":

Austria beschäftigt sich mit

Die Austria ist mit Blick auf die anvisierte Teilnahme am Europacup ins Trudeln gekommen.

Nach den letzten Misserfolgen ist auch der "Worst Case", das Verpassen der EC-Teilnahme ein Thema.

"Natürlich müssen wir ein Worst-Case-Szenario durchrechnen. Das würde uns in der jetzigen Situation mit den infrastrukturellen Investitionen, vor allem mit dem Neubau der Generali-Arena und dem vorübergehenden Trainingsquartier in Steinbrunn, ohne Zweifel zurückwerfen", schlägt Vorstand Markus Kraetschmer auf der Klub-Homepage Alarm.

Top-3-Platz ist "selbstredend"

Mit dem schlechtesten Fall - dem Verpassen der internationalen Startplätze - war die Austria in der jüngeren Vergangenheit nur allzu oft konfrontiert. Vor dieser Saison, in der der Vorstoß in die Gruppenphase der Europa League gelang, waren die Wiener was das internationale Geschäft betrifft zweimal nur Zuschauer gewesen. Ein Szenario, das sich im Klub jetzt keiner vorstellen mag.

Kraetschmer betrachtet eine Klassierung in den Top Drei aufgrund der Kaderqualität als "bei allem Respekt für die Konkurrenz selbstredend". Franz Wohlfahrt sieht dies ähnlich. "Aber es ist kein Selbstläufer", warnte der Sportdirektor, der von einer "kritischen Phase" spricht.

Trainer Fink mit Kader unzufrieden

Inwiefern sich eine Europacup-Teilnahme auf die Kadergestaltung auswirken wird, bleibt offen. Kalkuliert wird im Budget nur mit den Einnahmen aus der Europa-League-Qualifikation, alles darüber hinausgehende ist ein Bonus. Größere Investitionen in den Kader dürften im Sommer ohnehin nicht erfolgen. Die Austria hat sich unabhängig vom laufenden Stadionumbau zum jungen Weg bekannt.

So wurde das Budget für den sportlichen Bereich, sprich den Spielerkader, im vergangenen Sommer reduziert. Heuer wird laut Wohlfahrt dieselbe Summe zur Verfügung stehen.

Coach Thorsten Fink ließ vor dem Spiel in Mattersburg erneut damit aufhorchen, dass der Kader der Austria seiner Meinung nach nicht viel teurer als jener der Burgenländer sei. Dies sagte der Deutsche bereits vor dem Start ins Frühjahr.

"Dass der Verein genau Haus hält ist wichtig"

Wohlfahrt will über die ihm zur Verfügung stehenden Mittel kein großes Wort verlieren. "Dass der Verein genau Haus hält ist sehr wichtig. Dass ein Trainer die bestmögliche Mannschaft haben will ist klar und verständlich", meinte der ehemalige Teamtorhüter.

"Anfang der Saison gibt es eine Zielsetzung, das ist die Qualifikation für einen internationalen Bewerb. Dafür steht das Budget zur Verfügung", stellte Wohlfahrt klar.

Fink-Gerüchte lassen Wohlfahrt kalt

Mit Blick auf die kommende Saison ist Austrias Sportchef derzeit mit Lukas Rotpuller in Gesprächen. Der Vertrag des Innenverteidigers läuft mit Saisonende aus.

Mit in der Schweiz gestreuten Gerüchten über einen Wechsel von Fink zum FC Basel will sich Wohlfahrt indes nicht näher beschäftigen: "Da ist nichts dran."

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