Warten auf die Oberlin-Entscheidung

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"Die Entscheidung ist noch nicht final, könnte aber in 48 Stunden fallen", sagt Salzburg-Sportchef Christoph Freund gegenüber LAOLA1 bezüglich der Zukunft von Dimitri Oberlin.

"Es gibt auch andere Optionen, die Tendenz ist aber, dass wir ihn verleihen", so der 39-Jährige, der auch bezüglich Yordy Reyna "mit einem Verein sehr weit ist".

Altach gilt als Top-Option für Oberlin, Sportchef Georg Zellhofer wartet: "Wir werden von Red Bull informiert."

Bezüglich Benedikt Zech hat man sich entschieden.

Zech wird in Altach bleiben

Was Oberlin betrifft, ist Altach also Passagier, nicht aber was Zech betrifft, der von einem deutschen Bundesliga-Klub begehrt wird.

"Wir wollen die Mannschaft beisammen halten und haben mit dem Spieler diesbezüglich auch schon gesprochen", sagt Zellhofer im LAOLA1-Gespräch.

Der Innenverteidiger hat seinen Vertrag bei den Vorarlbergern im März 2016 bis Sommer 2019 verlängert, Altach verzichtet damit auf eine gute Ablöse. Vielleicht wurde Zech auf den Sommer vertröstet.

"Wir haben eine riesige Herausforderung vor uns, haben eine sehr gute Position, die wir mit viel Herzblut erspielt haben. Wir sind selbst dafür verantwortlich, wie wir am Ende da stehen", will Zellhofer auch im Frühjahr reüssieren.

Altach-Sportdirektor Georg Zellhofer
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Der Titel wird nicht als Ziel ausgegeben, der Winterkönig will erst einmal gut ins Frühjahr starten: "Wir starten mit drei Auswärtsspielen in den ersten vier Partien. In der Länderspielpause im März schauen wir dann weiter. Aber wir haben weniger Druck als die Großen, wollen das Frühjahr auch genießen und Freude dabei haben."

Plan B für Oberlin?

Sollte Oberlin nicht zurückkehren, gibt es keinen aktuellen Plan B im Sinne einer anderen Verpflichtung.

„Den gibt es nicht unbedingt, zumal solche Verpflichtungen im Winter schwierig sind. Aber es kommt auch Hannes Aigner retour, der ist zwar ein anderer Typ, aber gemeinsam mit schnellen Spielern wie Niko Dovedan könnte das auch passen. Sonst können wir noch schauen.“

Am Freitag hebt Altach zum Trainingslager nach Spanien ab – idealerweise mit Oberlin.

Doch auch ohne haben die Vorarlberger nach ihrem Traum-Herbst eine breite Brust. Das ist auch unter dem neuen Trainer Martin Scherb so, wie Zellhofer beschreibt.


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„Die Anfangsphase verlief sehr positiv, Martin und Stefan (Fuhrmann, Anm.) arbeiten hervorragend, auch mit dem Trainer-Team, das schon hier war. Da ist Zug drinnen.“

Zusatz zum neuen Coach: „Martin hat eine sehr gute Ansprache und ist ein Teamplayer. Das Training ist abwechslungsreich mit der nötigen Konzentration und Ernsthaftigkeit.“

Nur ein Virus machte dem Team etwas zu schaffen, beide Torhüter waren etwa betroffen.

Bis zum Frühjahrs-Auftakt in dreieinhalb Wochen sollte aber dieses Problem längst Geschichte sein – und dann wissen die Altacher auch längst über Oberlin Bescheid.

Textquelle: © LAOLA1.at

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