Rapid bleibt Team der Stunde - Djuricin "demütig"

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Rapid ist derzeit neben Tabellenführer Salzburg das Team der Stunde in der heimischen Bundesliga.

Nach dem 1:0-Heimsieg über den SKN St. Pölten sind die Hütteldorfer seit bereits sechs Spielen in Folge ungeschlagen (4 Siege, 2 Unentschieden).

Zudem scheint sich das gegen die Wölfe fast ausverkaufte Allianz-Stadion endlich auch so langsam Richtung Festung zu entwickeln: Die letzten drei Heimspiele konnte Rapid für sich entscheiden.

Außerdem sind die Wiener das einzige Team der gesamten Liga, das bislang in jeder Runde zumindest ein Tor erzielen konnte.

Coach Djuricin bremst Euphorie

Coach Goran Djuricin will aber bei aller Euphorie am Boden bleiben: „Ich bin froh, dass wir so einen Lauf haben. Aber das ist auch die Erwartungshaltung bei Rapid. Wir bleiben demütig. Wir haben gegen St. Pölten unsere Aufgabe erledigt und das war es.“

Djuricin weiß, dass es bei einem etwas unglücklicheren Spielverlauf beinahe nicht zum Sieg gereicht hätte. Nach einer Vielzahl von vergebenen Chancen – unter anderem vergab Thomas Murg einen Elfmeter – rettet am Ende Goalie Richard Strebinger den Punkt, als er einen Hofbauer-Kopfball mit einer sensationellen Parade abwehren konnte.

"Strebinger hat uns schon ein paar Spiele gerettet"

„Strebinger hat uns heuer schon ein paar Spiele gerettet. Beide Tormänner habe aber eine hervorragende Leistung geboten“, lobte Djuricin auch den sehr starken SKN-Goalie Christoph Riegler.



„Wir haben uns den Sieg hart erkämpfen müssen und wir sind dementsprechend froh, dass wir drüber gekommen sind. Wir haben mittelmäßig gut gespielt. Gottseidank hat es gereicht.“

Djuricin-Kompliment an Coach Lederer

Dass sich die Wiener gegen St. Pölten so schwer taten, lag auch an der taktischen 4-1-4-1-Ausrichtung von Neo-Coach Oliver Lederer.

Die Niederösterreicher machten die Räume in der eigenen Hälfte eng und so mussten die Hütteldorfer zwangsläufig auf gewonnene 1:1-Zweikämpfe bzw. extrem schnell vorgetragene Kombinationen setzen, um in der Offensive gefährlich werden zu können.

"Es ist trotzdem Rapid, und du musst sie erst einmal im letzten Drittel verteidigen. Das ist nicht ganz so einfach, wie man das vielleicht als Außenstehender manchmal glaubt", so Lederer.

Lederer stimmt Leistung zuversichtlich

Dementsprechend richtet Djuricin seinem Gegenüber auch „ein großes Kompliment“ aus. Für Lederer allerdings nur ein schwacher Trost: „Es sind die schlimmsten Komplimente, wenn du am Ende nichts mitnimmst. Es ist total schwierig gegen Rapid zu spielen. Wen sie ins Rollen kommen, sind sie richtig gut.“

Mit zwei Punkte sind die Niederösterreicher weit abgeschlagenes Bundesliga-Schlusslicht. Der Rückstand auf die neuntplatzierten Mattersburg beträgt schon fünf Punkte.

„Die heutige Leistung stimmt uns aber zuversichtlich. Wir werden schon noch unsere Punkte machen“, bleibt Lederer aber noch cool.

„Wenn ich mit den Spielern rede, habe ich nicht den Eindruck, dass wir ein mentales Problem haben. Die heutige Leistung kann uns etwas geben. Denn Rapid hat derzeit einfach einen tollen Lauf und da ist es keine Schande zu verlieren.“

Textquelle: © LAOLA1.at

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