Nach Leidenszeit vor Comeback

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Fünf Rapidler nach Leidenszeit vor dem Comeback

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Die letzten Wochen und Monate waren eine Herausforderung.

In Zeiten der damaligen Dreifachbelastung ging der SK Rapid personell auf dem Zahnfleisch und mogelte sich durch das intensive Programm.

Erst nach dem Aus im ÖFB-Cup und dem bevorstehenden in der Europa League bahnt sich eine Besserung der Kadertiefe an – rechtzeitig für den Endspurt in der Bundesliga, der nun die volle Konzentration gilt.

Einige zuletzt verletzte Spieler stehen bereits wieder im Mannschaftstraining, bei anderen wird es noch eine Weile dauern – die Comebacks sind aber nur mehr eine Frage der Zeit.



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Dibon unmittelbar vor Rückkehr

Wohl am schnellsten zurück auf den Platz kehren wird Christopher Dibon. Selbst ein erstmaliges Aufscheinen in der Kaderliste für das Gastspiel bei Sturm Graz am Sonntag scheint nicht gänzlich ausgeschlossen zu sein.

Ein Syndesmosebandriss setzt den 25-Jährigen bereits seit Ende November außer Gefecht, eine Knöchel-Operation war unumgänglich.

Das für Ende März prophezeite Comeback wird sich dank eines sehr guten Heilungsverlaufs nach vorne verschieben. Spätestens Anfang März soll es soweit sein.

„Diese Spieler werden uns noch sehr weiterhelfen können. Sie kommen jetzt nach und nach zurück und steigern das Niveau im Training“, freut sich Trainer Zoran Barisic.

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„Schaub muss man ein bisschen bremsen“

Ganz knapp dran an der Mannschaft sind auch wieder Louis Schaub und Thomas Schrammel, die das Teamtraining bereits seit einiger Zeit bereichern.

Vor allem die Rückkehr von Schaub nach einem Innenbandriss im Knöchel und einer damit verbundenen Knöchel-OP wird sehnsüchtig erwartet.

Medizinisch ist er bereits freigegeben und befindet sich im Aufbautraining. Trotzdem warnt Teamarzt Dr. Thomas Balzer auf Nachfrage von LAOLA1 vor einem überstürzten Comeback:

„Louis ist einer, den man immer ein bisschen bremsen muss, weil er unbedingt schon wieder spielen will.“ Zwar kann der Offensiv-Allrounder schon alle Übungen ohne Schmerzen ausführen, trotzdem wird er frühestens Anfang März wieder voll belastbar sein.


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Schrammel sammelte bei Amateuren schon Matchpraxis

Die Entscheidung liegt aber nach der Freigabe durch die Ärzte beim Trainerteam. Auch bei Schrammel, der von allen genannten am längsten ausgefallen war.

Ende Juli schied der Linksverteidiger mit einem Kreuzbandriss verletzt aus und musste sich langsam wieder zurückarbeiten. Ende März wurde als Ziel ausgegeben, dieser Rechnung eilt er aber voraus.

Vergangene Woche absolvierte er den ersten Belastungstest abseits des Trainings: Im Testspiel von Rapid II gegen die Mattersburg Amateure war der 28-Jährige erstmals wieder zu sehen.

Somit wird auch der Defensivspieler in den kommenden Wochen wieder als Alternative im Rapid-Aufgebot aufscheinen.

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Auer noch mit größeren Defiziten

Ebenfalls wieder mit der Mannschaft am Trainingsplatz steht Stephan Auer, der im Frühjahrsvorbereitungsspiel gegen den SC Neusiedl verletzt ausschied.

Da das Syndesmoseband Probleme bereitete, verlängerte sich die anfangs als harmlos eingestufte Verletzung unfreiwillig.

Dr. Balzer gibt zu verstehen: „Von denen, die bereits wieder im Mannschaftstraining stehen, hat Auer noch die größten Defizite.“

Auch bei ihm sollten die ersten März-Tage als Orientierung für eine Nominierung in die Profimannschaft herangezogen werden.


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Novota-Verletzung „wie Achillessehnenriss bei Feldspieler“

Am längsten werden Barisic und Co. hingegen auf Jan Novota verzichten müssen. Der Sehnenriss in der Schulter des Torhüters darf nicht unterschätzt werden.

„Er ist noch rekonvaleszent. Die Schwere seiner Verletzung kann aber mit einem Achillessehnenriss bei einem Feldspieler verglichen werden“, klärt Balzer auf.

Der 32-jährige Slowake kann zwar schon einige Übungen wieder durchführen und visiert selbst eine Rückkehr ins Teamtraining mit Mitte März an.

Für den Teamarzt ist dieses Ziel aber fast zu optimistisch. „In puncto Heilungsverlauf ist er zwar schon drei bis vier Wochen voraus, allerdings denke ich, dass man ihn erst Ende März an den Fitnesstrainer übergeben kann.“

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Steffen Hofmann und Kainz vorübergehend out

Gute Nachrichten für die Hütteldorfer! Die Langzeitverletzten haben das Lazarett verlassen, dafür kamen beim 0:6 in Valencia zwei Neue dazu.

Kapitän Steffen Hofmann musste fast mit dem Pausenpfiff ausgewechselt werden. Eine Wadenprellung macht zumindest einen Einsatz gegen Sturm Graz unmöglich.

Diese Partie wird auch der Ex-Blackie Florian Kainz verpassen, der nach einem Zusammenstoß mit einer Gehirnerschütterung vom Platz musste.

„Er hat zwar keine gröberen Probleme mit dem Kreislauf oder Übelkeit, dafür Gedächtnislücken“, verrät Dr. Balzer.

Während das Sonntags-Spiel kein Thema ist, sollen Belastungstests kommende Woche Aufschluss über seinen Zustand geben.

Im grün-weißen Lager kann trotzdem aufgeatmet werden. Denn aus aktueller Sicht stehen schon bald wieder alle Akteure zur Verfügung – rechtzeitig zum Saison-Finish.


Alexander Karper


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