15 Jahre Red Bull Salzburg: Mane gegen Soriano

Aufmacherbild Foto: © GEPA
 

Das Duell der Titanen: Jonatan Soriano und Sadio Mane, beide Spieler haben die Red-Bull-Ära, deren 15. Jubiläum aktuell in der Mozartstadt begangen wird, geprägt wie wenige andere.

Der 27-jährige Mane kam 2012 aus Metz nach Salzburg, nur zwei Jahre später verabschiedete sich der Senegalese in die Premier League zu Southampton, von wo er wiederum zwei Jahre später nach Liverpool wechselte und sogar die Champions League gewinnen konnte. In seinen zwei Spielzeiten an der Salzach zeigte Mane sein unglaubliches Potenzial und kam zu insgesamt 87 Pflichtspielen, in welchen er 77 Scorerpunkte erzielte, davon 45 Tore.

Auf der anderen Seite stand ein Name für die Spielidee von Salzburg wie kein Zweiter: Jonatan Soriano. Der Spanier war fünf Jahre lang eine Konstante im Angriff der Bullen. Seine beeindruckende Titelsammlung von fünf Meisterschaften und fünf Cup-Titeln, sowie eine unglaubliche Ausbeute von 174 Toren machen den Spanier unter den Salzburg-Anhängern unvergessen.

Doch nur einer kann der beste Legionär in der Red-Bull-Ära werden. LAOLA1 sieht sich an, wie ihr zu den fünf Umfragen zum 15. Jubiläum der Red-Bull-Ära abgestimmt habt.

(Der Text wird unter dem Video fortgesetzt)

Bester Goalgetter: Jonatan Soriano

Foto: © GEPA

Das Ergebnis ist eindeutig: Euer bester Goalgetter war Jonatan Soriano mit über 71 Prozent der Stimmen. Dieses Ergebnis überrascht nur bedingt, hält der Spanier doch bei 174 Toren in 202 Pflichtspielen für die Mozartstädter.

Der Spieler mit den wenigsten Toren in unserer Umfrage wurde von euch auf Rang zwei gewählt, Erling Haaland. Der norwegische Shooting-Star netzte 29 Mal für die Salzburger und erhielt von euch 16 Prozent aller abgegebenen Stimmen.

Marc Janko, der in der Bundesliga-Spielzeit 2008/09 39 Treffer erzielen konnte, belegt Rang drei mit acht Prozent aller Stimmen.

Bester Trainer: Marco Rose

Foto: © GEPA

Der heutige Gladbach-Coach setzt sich klar und deutlich vor seinen Kontrahenten mit 68 Prozent der Stimmen durch. Der Deutsche gewann mit der U19 2017 die UEFA Youth League und führte seinen Erfolgslauf auch mit den Profis weiter. Zwei Meisterschaften, ein Cup-Titel und das Erreichen des Europa-League-Halbfinales 2018, machen für euch den gebürtigen Leipziger zum besten Trainer der Red-Bull-Ära.

Hinter Rose kann sein Landsmann Roger Schmidt mit 17 Prozent den zweiten Rang für sich beanspruchen, Adi Hütter holt sich mit sechs Prozent der Stimmen den dritten Rang unserer Umfrage.

Bester Torhüter: Eddie Gustafsson

Foto: © getty

In dieser Umfrage ging es knapper zu als zuvor: Ihr habt Eddie Gustafsson, der etwas mehr als fünf Jahre zwischen den Pfosten der Salzburger stand und vier Meistertitel gewinnen konnte, mit 43 Prozent der Stimmen an die Spitze gesetzt. Knapp hinter dem Schweden kommt Peter Gulacsi auf 37 Prozent aller abgegebenen Stimmen.

Der aktuelle Ersatzkeeper, Alex Walke, der seit knapp neun Jahren fester Bestandteil der Mozartstädter ist, kommt mit 15 Prozent auf Rang drei.

Bester ÖFB-Kicker: Andreas Ulmer

Foto: © GEPA

Bei der Frage nach dem besten Österreicher, der in der RB-Ära für Salzburg aufgelaufen ist, habt ihr euch für den aktuellen Kapitän, Andres Ulmer, entschieden. Der 34-Jährige spielt seit 2009 für die Mozartstädter und bekam von euch 26% Prozent aller Stimmen.

Auf Rang zwei folgt mit 17% ein langjähriger Mitspieler und Nationalmannschaftskollege von Ulmer, Innenverteidiger Martin Hinteregger. Der Kampf um Rang drei war ganz eng: Xaver Schlager holt sich diesen mit 12% der Stimmen, vor Marc Janko (11%) und Marcel Sabitzer (10%).

Bester Legionär: Sadio Mane

Foto: © GEPA

Bei der Frage nach dem besten Legionär hattet ihr die Qual der Wahl zwischen den größten Namen der RB-Ära, die es gab. Letztendlich fiel eure Wahl auf den amtierenden Champions-League-Sieger des FC Liverpool, Sadio Mane. Der Senegalese konnte den Zweikampf an der Spitze der Umfrage mit 41 Prozent der Stimmen für sich entscheiden.

Mit 36 Prozent landet der beste Goalgetter unserer Umfrage, Jonatan Soriano, auf Rang zwei. Der Drittplatzierte dieser Umfrage, Dortmund-Stürmer Erling Haaland, kann nur sieben Prozent aller abgegeben Stimmen für sich beanspruchen.

Das waren alle Salzburg-Trainer in der Ära Red Bull. LAOLA1 stellt die illustre Runde und ihre Bilanz vor:

Bild 1 von 25 | © GEPA

Kurt Jara (AUT) - 1. Juli 2005 bis 31. Mai 2006 - 38 Spiele, Punkteschnitt: 1,74, Titel: 0

Bild 2 von 25 | © GEPA

Der Tiroler musste nach nur einer (titellosen) Saison gehen - wegen angeblichen "Ungereimtheiten bei Spielertransfers". Drei Jahre später einigte man sich außergerichtlich.

Bild 3 von 25 | © GEPA

Giovanni Trapattoni (ITA) - 1. Juni 2006 bis 30. April 2008 - 87 Spiele, Punkteschnitt: 1,87, Titel: 1

Bild 4 von 25 | © GEPA

Der schillerndste Trainer der Red-Bull-Ära wurde auf Anhieb Meister, scheiterte in Donetsk knapp an der CL, musste aber auch das 0:7 gegen Rapid einstecken.

Bild 5 von 25 | © GEPA

Co Adriaanse (NED) - 1. Juli 2008 bis 15. Juni 2009 - 45 Spiele, Punkteschnitt: 1,98, Titel: 1

Bild 6 von 25 | © GEPA

Der Niederländer kam, sah, gewann die Meisterschaft - sein Vertrag wurde dennoch nicht verlängert. Marc Janko erzielte in dieser Saison 39 Bundesliga-Tore.

Bild 7 von 25 | © GEPA

Huub Stevens (NED) - 15. Juni 2009 bis 8. April 2011 - 94 Spiele, Punkteschnitt: 1,77, Titel: 1

Bild 8 von 25 | © GEPA

2010 gelang ihm und seiner Mannschaft mit Ach und Krach die erstmalige Titelverteidigung in der Red-Bull-Ära. Stevens war ein Jahr später der erste RB-Coach, der vor Saisonende gehen musste.

Bild 9 von 25 | © GEPA

Ricardo Moniz (NED) - 8. April 2011 bis 12. Juni 2012 - 65 Spiele, Punkteschnitt: 1,97, Titel: 2

Bild 10 von 25 | © GEPA

Nach dem verpassten Meistertitel 2011 holte er 2012 erstmals in der Red-Bull-Ära das Double - um wenig später zurückzutreten. Grund waren enorme Meinungsverschiedenheiten, die es mit der neuen medizinischen Abteilung gegeben hat.

Bild 11 von 25 | © GEPA

Roger Schmidt (GER) - 1. Juli 2012 bis 30. Juni 2014 - 99 Spiele, Punkteschnitt: 2,24, Titel: 2

Bild 12 von 25 | © GEPA

Nach zwei Blamagen (Düdelingen und Pasching) sowie einer titellosen Saison, schlug Salzburg unter Schmidt zurück: Double, Meisterschaft im März fixiert (Rekord), Achtelfinale in der Europa League. Dank Ausstiegsklausel ging es für den beliebten Trainer dann nach Leverkusen. 

Bild 13 von 25 | © GEPA

Adi Hütter (AUT) - 1. Juni 2014 bis 15. Juni 2015 - 54 Spiele, Punkteschnitt: 2,09, Titel: 2

Bild 14 von 25 | © GEPA

Holte wie seine beiden Vorgänger das Double, das allerdings bereits im ersten Jahr, verabschiedete sich dann freiwillig mit dem Satz: "Ich bin kein Ausbildungstrainer."

Bild 15 von 25 | © GEPA

Peter Zeidler (GER) - 22. Juni 2015 bis 3. Dezember 2015 - 25 Spiele, Punkteschnitt: 1,80, Titel: 0

Bild 16 von 25 | © GEPA

Der erste Trainer, der von der zweiten Mannschaft zur ersten aufrückte - ein Fehler. Nie wurde ein Chefbetreuer in der Red-Bull-Ära früher verabschiedet - nach der Hinrunde.

Bild 17 von 25 | © GEPA

Thomas Letsch (GER) - 3. Dezember 2015 bis 14. Dezember 2015 - 2 Spiele, Punkteschnitt: 2,00, Titel: 0 (interimistisch im Amt)

Bild 18 von 25 | © GEPA

Der Feuerwehrmann erledigte seinen Job mit einem 0:0 in Mattersburg und einem 2:0  zu Hause gegen Rapid.

Bild 19 von 25 | © GEPA

Oscar Garcia (ESP) - 28. Dezember 2015 bis 14. Juni 2017 - 73 Spiele, Punkteschnitt: 2,26, Titel: 4

Bild 20 von 25 | © GEPA

An den Titeln gemessen der erfolgreichste Trainer der Red-Bull-Ära: Vier Titel, Punkteschnitt 2,26 und die zweitbeste Red-Bull-Saison in der Bundesliga (81 Punkte) stehen zu Buche. Er folgte im Juni 2017 dem Ruf von St. Etienne.

Bild 21 von 25 | © GEPA

Marco Rose (GER) - 1. Juli 2017 bis 26. Mai 2019 - 114 Spiele, Punkteschnitt: 2,35, Titel: 3

Bild 22 von 25 | © GEPA

Nach dem Triumph mit der Salzburger U19 in der UEFA Youth League stieg er zum Cheftrainer auf und eilte von Erfolg zu Erfolg. In der ersten Saison wurde er mit dem Punkterekord von 83 Zählern Meister und führte das Team bis ins Halbfinale der Europa League, in seiner zweiten Saison gelang das Double, ehe er nach Gladbach wechselte.

Bild 23 von 25 | © GEPA

Jesse Marsch (USA) - seit 1. Juli 2019

Bild 24 von 25 | © GEPA

Nach Engagements als Chefcoach der "Bullen" in New York und als Co-Trainer der "Bullen" in Leipzig folgte der Wechsel in die Mozartstadt, wo der US-Amerikaner die Salzburger bei ihren ersten Austritten in der Champions League betreuen durfte.

Bild 25 von 25 | © GEPA
Textquelle: © LAOLA1.at Zum Seitenanfang »

LAOLA Meins - Tags folgen

COMMENT_COUNT Kommentare