Die schwere Aufgabe der Young Violets

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Nach dem Abstieg des FC Wacker II in die Regionalliga sind die Young Violets die einzige echte Zweitvertretung eines Bundesligaklub in der HPYBET 2. Liga - nimmt man die De-facto-Klubs wie den FC Liefering und den FC Juniors OÖ einmal aus.

In der Premierensaison blieb der violette Nachwuchs deutlich hinter den Erwartungen zurück, landete am Ende nur auf Platz 13. Nach der Trennung von Klub-Legende Andreas Ogris übernimmt zur neuen Saison mit Harald Suchard ein engagierter Coach, der ausgerechnet vom Erzrivalen an den Verteilerkreis wechselt.

Bei seiner Pflichtspielpremiere empfangen die Violets den SV Horn (Freitag, 19:10 Uhr, LIVE-Stream und LIVE-Ticker) in der Generali Arena. Die Jungveilchen starten erneut in eine Saison, die von zwei klaren Zielen der Klubführung bestimmt wird.

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Kommunikation und Selbstvertrauen

Oberste Priorität hat bei den Young Violets selbstverständlich das schrittweise Heranführen vielversprechender Talente an die Kampfmannschaft. Die Durchlässigkeit ist zwar durchaus gegeben, so richtig etablieren konnte sich in den vergangenen Jahren mit Dominik Prokop aber nur ein Spieler aus dem eigenen Nachwuchs.

"Unsere Jungs wissen, was sie können, sie sind alle top ausgebildet", sagt Neo-Violets-Trainer Suchard im Gespräch mit LAOLA1. Bei der Arbeit mit jungen Spielern sei klare Kommunikation der Schlüssel zum Erfolg, wie der 42-Jährige erklärt. "Besonders als neuer Trainer muss ich den Spielern schnell deutlich machen, was wir als Trainerteam von ihnen wollen."

"Die Herausforderung ist groß. Es wird das absolute Maximum verlangt."

Suchard über den Schritt zur Kampfmannschaft

Der Sprung für junge Spieler von der 2. Liga in die Bundesliga ist logischerweise kleiner als jener von der Regionalliga. Nicht umsonst stehen mit Dominik Fitz, Manprit Sarkaria, Niels Hahn und Mirko Kos vier Spieler, die vergangene Saison noch bei den Violets zum Einsatz kamen, im Bundesligakader der Austria.

Trotzdem ist der Weg nach oben auch für Spieler der Violets ein harter. "Die Herausforderung ist groß. Es wird das absolute Maximum verlangt", spricht Suchard Klartext. Er verlangt von seinen Kickern eine giftige, bissige Spielweise. Gleichzeitig wird auf die technischen Elemente, die das Spiel der Austria bestimmen, viel Wert gelegt.

"Wir sind eine Schnittstelle von der Akademie zur Kampfmannschaft. Unser Ziel ist es, junge Spieler so weiterzuentwickeln, dass sie künftig in der Bundesliga für die Austria Top-Leistungen abliefern können. Gleichzeitig müssen wir uns aber auch dem Kampf in der 2. Liga stellen und die Klasse halten", so Suchard.

Austausch mit Ilzer

Neo-Violets-Trainer Harald Suchard
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Um die "Schnittstelle" bestmöglich nutzen zu können, ist auch der Austausch der Trainer enorm wichtig. Dadurch, dass beide Trainerposten bei der Austria neubesetzt wurden, gilt es für Christian Ilzer und Harald Suchard schnellstmöglich auf einen gemeinsamen Nenner zu kommen.

Ein intensiver Austausch und enge Zusammenarbeit seien unerlässlich, so der Violets-Coach.

"Es wird während der Saison bestimmt Härtefälle geben, wo ein Spieler dann vielleicht auch nicht wirklich nachvollziehen kann, warum er jetzt nicht in der Bundesliga, sondern bei den Violets spielt. Da müssen wir dann intern geschlossen auftreten und den Jungs immer wieder ein gutes Gefühl vermitteln", erklärt er.

Im Gespräch wird schnell klar, dass Suchard bei der Austria klare Vorstellungen von seiner Aufgabe hat. Er sieht sich selbst als Wegweiser für die Youngsters. Nur über ein Thema will er nicht sprechen. Auf die Frage, wie es denn sei von Rapid zur Austria zu wechseln, sagt er lachend: "Nächste Frage, bitte."

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