IMMOunited Cup: Sieg geht nach Hamburg

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Der IMMOunited FIFA Spring Cup 2020 ging mit einem furiosen Finaltag zu Ende.

Im Endspiel kam's zum erwarteten Länderkampf Österreich gegen Deutschland. Mit Marcel Holy (FK Austria Wien) und Leon Krasniqi (Hamburger SV) standen sich der heimische eBundesliga-Champ und der aktuelle deutsche Vize-Meister gegenüber. Am Ende hatte Leon Krasniqi den längeren Atem. Sein Gegner Marcel Holy trat beim Stand von 1:7 zum dritten Spiel nicht mehr an.

Lohn für dem Hamburger: eine Reise mit IMMOunited-CEO Roland Schmid zum Champions-League-Finale 2021 nach St. Petersburg.

(Text wird unter dem Video fortgesetzt)

Der Finalabend, gespielt wurde ab 17 Uhr, hatte es in sich. Ab dem Viertelfinale waren die eSports-Profis ausnahmslos unter sich. Wie allgemein erwartet, kam’s zum Länderkampf Österreich gegen Deutschland. Ins Semifinale schafften es mit Marcel Holy (FK Austria) und Nico Pankratz (SK Rapid) zwei Österreicher sowie mit dem 16-jährigen David Queck (VfB Stuttgart) und Leon Krasniqi (Hamburger SV) zwei deutsche Profis. Das Quartett brachte es in den ersten drei Runden gemeinsam auf insgesamt 100 Tore (im Vergleich zu 40 Gegentoren).

Entsprechend umkämpft waren dann auch die Semifinal-Begegnungen: Im "Wiener Derby" setzte sich eBundesliga-Meister Marcel Holy nach einem 0:1 im ersten Spiel schließlich mit 8:4 (0:1, 4:1, 4:2) durch. "Marcel hat seine Erfahrung ausgespielt, aus den Fehlern im ersten Match gelernt. Er war am Ende cleverer und abgebrühter", analysierte Co-Kommentator Peter Pacult im Livestream (auf Rapid TV und LAOLA1.at). "In den entscheidenden Phasen war Nico vielleicht eine Spur zu hektisch. Das Match stand auf sehr hohem Niveau", lobte Mit-Organisator Mario Viska, seines Zeichens selbst eSports-Profi und Teamkollege des 21-Jährigen beim SK Rapid. Im rein-deutschen Semifinale ging es ähnlich knapp durch, behielt der 19-jährige Leon Krasniqi gegen den 16-jährigen David Queck mit 9:7 (2:2, 3:2, 4:3) die Oberhand. Im Entscheidungsspiel hatte der junge Stuttgarter bis kurz vor Schluss noch 3:1 geführt. „Da war ich dann einfach ein bisschen zu passiv und hab‘ prompt den Ball verloren“, so David Queck.

Damit standen sich im großen Finale der österreichische eBundesliga-Meister Marcel Holy (FK Austria) und der deutsche eSports-Vize-Meister Leon Krasniqi (Hamburger SV) gegenüber. „Zwei Ausnahmekönner und würdige Finalisten“, attestierte Turnier-Sponsor Roland Schmid. „Der österreichische Meister im Duell mit dem deutschen Vize-Meister, allein diese Tatsache beweist, wie gut der IMMOunited FIFA Spring Cup 2020 von den Profis schon im ersten Jahr angenommen wurde. Die Organisation wurde von allen gelobt. Ich glaube, wir haben mit dem Turnier in der Community wirklich was bewegt.“ Auch Veranstalter Mario Viska zeigte sich zufrieden: „Die Zahlen sprechen Bände: „Mehr als 1.000 Anmeldungen, 500 SpielerInnen in vier Wochen und jedes Turnier besser als das andere. Wir sind gleich auf Anhieb zum größten kostenlosen Community-Turnier in Österreich aufgestiegen!“ Auch Promis wie Musiker Christoph Seiler, Runtastic-Gründer Florian Gschwandtner, Rapid-Kapitän Stefan Schwab, sein Teamkollege Dalibor Velimirovic, Eishockey-Crack Sascha Bauer und Box-Champ Marcos Nader hatten an den Qualifikationsturnieren teilgenommen.

Um punkt 22.40 Uhr stand der Sieger fest: Leon Krasniqi war im Endspiel eine Klasse für sich. Der 19-jährige Hamburger lag gegen Marcel Holy klar mit 7:1 in Führung. Zum dritten Spiel trat der Austrianer dann nicht mehr an. „Heute hatte ich sehr viele enge Spiele, speziell im Semifinale gegen David. Da wäre ich um ein Haar ausgeschieden, hab‘ die Partie erst in den letzten Minuten umgedreht. Im Finale gegen Marcel war’s im ersten Spiel sehr knapp. Erst dann lief das Spiel klar in meine Richtung“, meinte Leon Krasniqi. Nachsatz: „Die Organisation war top, es hat richtig Spaß gemacht.“

Textquelle: © LAOLA1.at

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