BIG verabschiedet sich aus der ESLM

Aufmacherbild Foto: © ESL - Foto von Steffie Wunderl
 

BIG verabschiedet sich aus der ESL-Meisterschaft. Die Berliner Organisation gab gestern bekannt, dass sie nicht an den Playoffs teilnehmen werden. Der Grund ist eine Terminkolission mit einem anderen Event.

In den letzten Tage wurden von Team-Manager Christian Lenz sowie CEO Daniel Finkler sämtliche Optionen untersucht und abgewogen. Doch letztlich gab es keine andere Möglichkeit.

Da das ESL Meisterschafts Finale exakt zur gleichen Zeit wie der Open Qualifier zum anstehenden ELEAGUE Premier-Event 2017 stattfindet, musste sich das Team entscheiden. Letztlich fiel die Wahl auf das internationale Event, das vom TV-Sender TBS veranstaltet wird.

Diese Entscheidung trägt auch Konsequenzen. Denn Berlin International Gaming darf in der nächsten Saison nicht an der ESL Meisterschaft teilnehmen und ist somit gesperrt. Der große Profiteur ist das deutsch/internationale Team PANTHERS Gaming, die dadurch den Playoff-Platz erben.

Statement von Christian Lenz, Teammanager:

"Wir haben lange als Team die vorliegende Situation besprochen. Wir mussten uns zwischen der ESL Meisterschaft und einer möglichen Teilnahme an der ELEAGUE entscheiden. Leider stand am Ende die Entscheidung, aus der laufenden Saison der ESL Meisterschaft auszutreten und nicht beim Halbfinale in Krefeld anzutreten. Der Entschluss ist uns sehr schwer gefallen, da wir die Nähe zu unseren Fans insbesondere auf den nationalen Events sehr schätzen und die deutsche Meisterschaft eine Herzensangelegenheit des Teams war.

Der anstehende Qualifier zur ELEAGUE ist sehr wichtig für uns und die kleinste Verzögerung auf der Gamescom hätte uns einen Defloss in Runde 1 bescheren können. Zusätzlich hätten wir mit einem fremden Setup in ungewohnter Umgebung spielen müssen. Natürlich gibt es keine Garantie, dass wir den Qualifier gewinnen, aber wir wollen unsere Chancen wahren und brauchen hierfür die bestmöglichen Bedingungen, um euch im Erfolgsfall auch in den USA vertreten zu können.

Wir bitten bei allen Beteiligten um Verständnis für unsere Entscheidung. Es ist uns alles andere als leicht gefallen und auch die ESL trifft hier keinerlei Schuld. Der Termin für das Finale der deutschen Meisterschaft stand schon seit Monaten fest und wir hatten ihn auf dem Schirm. Leider lassen sich viele Ereignisse im Esport immer noch nicht vorhersehen und die Terminplanung gestaltet sich äußerst schwierig, wie auch in diesem Fall."

 

Quelle: BIG

von Florian Zsifkovics

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