Am Podest vorbei geschrammt

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Landertinger schrammt am Podest vorbei

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Dominik Landertinger ist am Samstag ein weiterer Podestplatz beim Biathlon-Weltcup in Pokljuka versagt geblieben.

Der 26-jährige Tiroler, der am Freitag mit Rang zwei im Sprint für den ersten ÖSV-Saisonpodestplatz gesorgt hatte, patzte mit drei Fehlschüssen im Stehend-Schießen und landete auf dem vierten Platz.

Der Sieg ging an den Norweger Emil Hegle Svendsen.

Svendsen neuer Weltcup-Leader

Svendsen, der nach einer fehlerfreien Leistung seinen 37. Weltcupsieg feierte, übernahm damit die Führung im Gesamt-Weltcup von Martin Fourcade (FRA/+59,5/1), der hinter Anton Shipulin (RUS/+17,8/2) und knapp 13 Sekunden vor Landertinger als Dritter ins Ziel kam.

Am Sonntag (13.30 Uhr) geht der Massenstart als letzter vorweihnachtlicher Bewerb in Szene.

Zu viele Fehler bei "Landi"

"Läuferisch hätte ich wieder einen super Tag erwischt, aber drei Fehler waren heute einfach zu viel", konstatierte Landertinger. "Beim ersten Stehend-Schießen hat mich die Sonne geblendet.

Das soll aber keine Ausrede sein. Beim letzten Fehler habe ich überhastet abgezogen. In der Schlussrunde wollte ich unbedingt noch ein paar Plätze gut machen. Das ist mir gelungen", sagte der Tiroler.

Grossegger macht 19 Plätze gut

Die weiteren Österreicher vermochten sich nicht so wie erhofft in Szene zu setzen, enttäuschend war vor allem der Auftritt des nach dem Sprint elftplatzierten Simon Eder.

Insgesamt sechs Strafrunden warfen ihn um 30 Plätze zurück. Er wurde damit hinter Landertinger, Sven Grossegger (Aufholjagd von Platz 43 auf 24/3 Fehler) und Daniel Mesotisch (30./2) nur viertbester ÖSV-Skijäger.

Hauser beste ÖSV-Dame

Bereits zuvor hatte Lisa Hauser mit zwei Fehlern im ersten Stehend-Schießen bei den Damen eine mögliche Top-Ten-Platzierung vergeben. Die 21-jährige Tirolerin landete am Ende auf dem 23. Platz, sie war nach dem zweiten Schießen noch auf Platz zehn gelegen.

Der Sieg ging an die Weißrussin Darya Domracheva, die nach einem Fehlschuss in 29:55,9 Minuten das 10-km-Verfolgungsrennen zehn Sekunden vor der Finnin Kaisa Mäkäräinen gewonnen hat.

Letztere führt im Gesamt-Weltcup aber weiterhin, Domracheva verkürzte nach ihrem 17. Weltcup-Sieg den Rückstand auf 59 Punkte.

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