Grabner muss gegen Crosby ran

Aufmacherbild
 

Harte Playoff-Nuss für Michael Grabner

Aufmacherbild
 

Jetzt ist es amtlich.

Die New York Islanders treffen es in der ersten Runde der NHL-Playoffs auf die Pittsburgh Penguins mit den Superstars Sidney Crosby und Evgeni Malkin.

Ottawa siegt in Boston

Durch den 4:2-Auswärtssieg der Ottawa Senators bei den Boston Bruins schoben sich die Kanadier noch am Klub von ÖEHV-Export Michael Grabner vorbei und bekommen es ihrerseits mit den Montreal Canadiens zu tun.

„Das wird eine tolle Serie. Montreal ist eine Hockey-Stadt, es wird sicher eine beeindruckende Atmosphäre in beiden Stadien herrschen“, freute sich Ottawa-Stürmer Daniel Alfredsson auf ein rein kanadisches Duell.

Mit seinem Treffer zum 3:2 3:24 Minuten vor dem Ende war Jean-Gabriel Pageau der Matchwinner für die Seantors, Kyle Turris stellte in der Schlussminute mit seinem Schuss ins leere Tor den Endstand her.

Zuvor hatten Rich Peverley (40./PP) und Dennis Seidenberg (41.) die 2:0 Führung der Gäste durch Erik Condra (17.) und Jared Cowen (31.) ausgeglichen.

Grabner trifft auf Pittsburgh

„Wir waren letztes Jahr Achter, es fühlt sich daher ziemlich gut an, das letzte Spiel im Grunddurchgang zu gewinnen und noch auf Platz sieben zu klettern. Schließlich bedeutet das, dass wir uns verbessert haben“, so Alfredsson.

Ein Grund zur Freude dürfte aber auch die Tatsache sein, dass man durch den Sieg den Pittsburgh Penguins aus dem Weg gegangen ist.

Die Mannschaft aus Pennsylvania, die den ohnehin schon gut besetzten Kader kurz vor der Trade-Deadline mit Jarome Iginla, Douglas Murray und Brenden Morrow namhaft verstärkt hat, gilt als einer der heißesten Kandidaten auf den Stanley Cup.

Penguins sind Favorit

Jetzt müssen also Michael Grabners Islanders gegen die Penguins ran.

Zwar gehen die New Yorker als Außenseiter in die „best-of-seven“-Serie, schließlich waren sie der Mannschaft um Superstar Crosby während der verkürzten Saison viermal in fünf Duellen unterlegen, in den letzten 17 Spielen des Grunddurchgangs verließen die Isles aber das Eis elfmal als Sieger.

Was die Playoff-Erfahrung betrifft haben die Penguins allerdings klar die Nase vorne. Für Pittsburgh war die Saison zuletzt 2006 nach dem Grunddurchgang beendet, die junge Truppe der Islanders nimmt hingegen zum ersten Mal seit 2007 wieder einmal an der Postseason teil.

Last but not Least wird eine Rückkehr von Sidney Crosby ins Lineup erwartet. Der Kanadier fehlte den ganzen April wegen eines gebrochenen Kiefers, konnte aber letzte Woche schon wieder mit der Mannschaft trainieren.

Das erste Spiel findet in der Nacht auf Donnerstag in Pittsburgh statt. In der Nacht auf Samstag folgt ebendort Spiel zwei. Am Sonntag wechselt die Serie dann nach New York, wo auch Spiel vier in der Nacht auf Mittwoch über die Bühne gehen wird.

Die restlichen Partien werden - wenn benötigt - mit wechselndem Heimvorteil ausgetragen.

Die Paarungen im Überblick:

Eastern Conference:

PITTSBURGH PENGUINS vs. NEW YORK ISLANDERS

MONTREAL CANADIENS vs. OTTAWA SENATORS

WASHINGTON CAPITALS vs. NEW YORK RANGERS

BOSTON BRUINS vs. TORONTO MAPLE LEAFS

Western Conference:

CHICAGO BLACKHAWKS vs. MINNESOTA WILD

ANAHEIM DUCKS vs. DETROIT RED WINGS

VANCOUVER CANUCKS vs. SAN JOSE SHARKS

ST. LOUIS BLUES vs. LOS ANGELES KINGS

Zum Seitenanfang»
Mehr zum Thema

LAOLA Meins - Tags folgen