Filzmoser fehlt bei Heim-Turnier

Aufmacherbild
 

Filzmoser sagt für Heim-Turnier ab

Aufmacherbild
 

Sabrina Filzmoser fehlt bei den Judo European Open der Damen am 14. und 15. Februar in Oberwart.

Die 34-Jährige ist währenddessen für ein Hilfsprojekt von Judo for Peace in Nepal und Bhutan tätig. Somit führt Bernadette Graf das zwölfköpfige ÖJV-Aufgebot an.

Michaela Polleres, Dritte der Olympischen Jugendspiele, feiert ihr Weltcup-Debüt.

Einladungen zuletzt ausgeschlagen

Es ist nicht die erste Tour Filzmosers in die Himalaya-Region. Zum bereits dritten Mal sammelte die Welserin Judo-Utensilien und brachte sie den dortigen Sport-Begeisterten.

„Nachdem ich letztes Jahr drei Einladungen von Judo for Peace ausschlagen musste, und bei der Aufnahme Bhutans in die asiatische Judo-Union noch immer nicht viel weitergegangen ist, habe ich das selbst so entschieden“, begründet Filzmoser, gibt aber im gleichen Atemzug ihr Bedauern über das verpasste Heim-Turnier zu verstehen.

Angesichts der Verdienste der zweifachen Europameisterin rund um das österreichische Judo, zeigt der ÖJV Verständnis für ihre Entscheidung. „Nationaltrainer Marko Spittka und Präsident Hans Paul Kutschera stehen voll hinter mir“, freut sich Filzmoser, die von Asien aus ihren Teamkolleginnen die Daumen drücken wird.

Hoffnungen ruhen auf Quartett

Anstelle der Weltranglisten-Fünften führt nun mit Bernadette Graf (bis 70 kg) eine weitere Weltranglisten-Fünfte das zwölfköpfige ÖJV-Feld für das Heim-Turnier an.

Neben der zweifachen EM-Dritten gelten die beiden 63-kg-Kämpferinnnen Kathrin Unterwurzacher und Hilde Drexler sowie bis 57 kg Tina Zeltner als aussichtsreichste Kandidatinnen auf Podestplätze.

Mit Mara Tabea Kraft (-48), Nicole Herbst (-52) und Michaela Polleres (-70) gehen drei Weltcup-Debütantinnen auf die Matte. Die beiden Letztgenannten stammen aus dem U21-Kader. Polleres sorgte vergangenes Jahr mit ihrer Bronzenen bei den Olympischen Jugendspielen in Nanjing für Schlagzeilen, weshalb mit Spannung erwartet wird, wie sie sich bei den Großen schlägt.

Olympiasiegerin Matsumoto kommt

„Oberwart ist der große Einstieg in die Saison für uns“, gibt Damen-Cheftrainer Marko Spittka die Richtung vor. Er weilt mit den A-Kader-Athletinnen gerade in einem Trainingscamp im deutschen Abensberg.

Turnier-OK-Chef Roland Poiger rechnet insgesamt mit 120 bis 140 Starterinnen aus 23 Nationen. „Das stärkste Aufgebot kommt aus Japan rund um Olympiasiegerin Kaori Matsumoto“, so der Burgenländer.

Insbesondere bei der Zahl der teilnehmenden Übersee-Nationen ist es dieses Jahr zu einem Rückgang gekommen, was mit der Verlegung des Grand Slams Paris zu tun hat. Das Highlight, das sonst immer eine Woche vor Oberwart stattfindet, wird heuer wegen der Renovierung des Palais Omnisport erst im Herbst ausgetragen. „Viele Übersee-Nationen steigen deshalb erst später in die World Tour ein“, erläutert Poiger, dessen Team mit Hochdruck an den Vorbereitungen für Oberwart arbeitet.

kg Wettkampftag
-48 Mara Tabea Kraft Sa
-52 Nicole Herbst Sa
-57 Tina Zeltner Sa
-57 Narges Mohseni Sa
-57 Desiree Klinger Sa
-63 Kathrin Unterwurzacher Sa
-63 Hilde Drexler Sa
-63 Magda Krssakova Sa
-63 Marlies Priesner Sa
-70 Bernadette Graf So
-70 Michaela Polleres So
+78 Sarah Mairhofer So
Zum Seitenanfang»
Mehr zum Thema

LAOLA Meins - Tags folgen