Wiesberger verpasst den Cut

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McIlroy schafft bei Comeback Cut, Wiesberger nicht

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Der Burgenländer Bernd Wiesberger hat beim 97. US PGA Championship in Wisconsin um einen Schlag den Cut verpasst.

Mit 147 Schlägen landete der 29-Jähriger an geteilter 78. Stelle. Nach einer Par-Runde von 72 Schlägen am Donnerstag kam Österreichs Top-Golfer am Freitag auf 75 Schläge.

In der Fortsetzung der am Vortag abgebrochenen zweiten Runde ging es sich für Wiesberger am Samstagvormittag (Ortszeit) knapp nicht aus.

„Schockierender Tag“

Noch vor einem Jahr stellte Wiesberger, der als Zweiter in die Finalrunde gegangen war, mit einem 15. Platz bei der PGA Championship seine beste Platzierung bei einem Major-Turnier auf. Der verpasste Cut bedeutet, dass er kaum noch Chancen auf die US-Tourkarte für das kommende Jahr hat.

„Schockierender Tag. Vier Wochen frei.“ So fiel das knappe Fazit von Wiesberger auf Twitter aus. Mit dem Gesamtscore von +3 ist er in prominenter Gesellschaft, auch der regierende British-Open-Champion Zach Johnson (USA) und der WGC-Sieger aus der Vorwoche Shane Lowry (IRL) schieden vorzeitig aus.

Auch Tiger Woods hat das Wochenende frei. Er landete einen Schlag hinter Wiesberger und scheitert ebenfalls am Cut.

Zwei Australier in Front

Die Führung übernahm der 35-Jährige Matt Jones mit einer 65 bzw. gesamt elf unter Par. Dem nicht so bekannten Australier gelangen auf den letzten sechs Löchern zwei Birdies.

Sein Landsmann Jason Day folgte mit zwei Schlägen Rückstand, der Brite Justin Rose benötigte einen weiteren Stroke mehr. Der heuer zweifache Major-Sieger Jordan Spieth liegt mit fünf Schlägen Rückstand bzw. als Siebenter in Schlagdistanz.

"Es ist fantastisch, bei einem Major in Führung zu liegen", sagte Jones. "Ich werde mich nicht davon verrückt machen lassen und recht relaxed in die nächste Runde gehen." Zuversichtlich zeigte sich auch Spieth. Er hatte heuer Masters und US Open gewonnen und war bei den British Open geteilter Vierter geworden.

Neuer Platzrekord

Für den Weltranglisten-Ersten und Vorjahressieger Rory McIlroy aus Nordirland wird die Aufgabe schwierig. Nach zwei 71er-Runden müsste er schon neun Schläge gutmachen. Die dritte Runde wurde gleich im Anschluss an die Beendigung der zweiten gestartet.

Hiroshi Iwata (JPN) stellte bereits am Freitag vor der Unterbrechung einen neuen Platzrekord im Whistling Straits Golf Course auf. Der Japaner spielte eine sensationelle 63 (-9) und verbesserte die alte Bestmarke von Liang Wen-Chong (CHN) um einen Schlag.

Dem 34-Jährigen gelangen acht Birdies und ein Eagle bei nur einem Bogey. Zur Halbzeit der PGA Championship liegt Iwata in den Top-20, durch seine Rekordrunde verbesserte er sich um über 100 Plätze auf dem Leaderboard.

Daly wirft Schläger in See

John Daly sorgte wieder einmal für Aufsehen. Das amerikanische Enfant Terrible schlug am Freitag am siebten Loch, einem 200-Meter-langen Par 3, drei Bälle hintereinander ins Wasser. Der 49-Jährige geriet daraufhin in Rage und warf seinen Schläger kurzerhand in den Lake Michigan.

Wenig später sicherte sich ein junger Bursche, der mit seinem Vater mit einem Boot unterwegs war, das Souvenir. Schlussendlich spielte Daly am Freitag eine 82 (+10) und verpasst den Cut deutlich.

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