Achterbahnfahrt ins Final-Glück

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Miami Heat bahnt sich Weg ins Finale gegen Oklahoma

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Die Miami Heat haben noch einmal den Kopf aus der Schlinge gezogen und sich ihren Weg ins Endspiel der NBA gebahnt.

Ein beeindruckendes Schlussviertel mit einem überragenden LeBron James ließ die Heat schlussendlich jubeln.

Miami gewann das 7. Siel gegen die Boston Celtics mit 101:88 und trifft nun im großen Finale auf die Oklahoma City Thunder, die sich gegen die San Antonio Spurs durchsetzten.

Das Team aus Floria entschied zum ersten Mal seit 2004 wieder ein entscheidendes siebentes Spiel für sich.

"Big Three" trumphen im Finish auf

Boston gelang der bessere Start in die Partie. Rajon Rondo (22 Punkte, 10 Rebounds, 14 Assists) führte die Celtics zur 53:46-Halbzeitführung.

Im 3. Viertel konnte Miami ausgleichen und stellte im Finish den Sieg sicher.

Das Schlussviertel ging dank der "Big Three" mit 28:15 an die Hausherren.

LeBron James, Dwyane Wade und Chis Bosh teilten sich in dieser entscheidenden Phase alle Punkte auf.

Jubel kennt keine Grenzen

"Wir haben uns dazu entschieden, zusammen zu kommen und für einen guten Grund gemeinsam zu spielen", meinte Wade.

LeBron James steuerte insgesamt 31 Punkte bei und verbuchte 12 Rebounds, Wade kam auf 23 Zähler, Bosh auf 19.

Nur wenige Augenblicke nach dem finalen Buzzer kannte der Jubel keine Grenzen als Präsident Pat Riley auf den Video-Screens gezeigt wurde.

Die Spieler zeigten sich von oben bis unten gebranded. Wer sich in diesem Jahr den Titel im Osten verdiente, war nicht überzusehen.

"Es war eine Achterbahnfahrt"

Auch wenn es nicht immer so einfach war, wie es am Ende schien.

Heat-Besitzer Micky Arison brachte es auf den Punkt: "Es war eine Achterbahnfahrt."

Tatsächlich ging es für Miami immer wieder bergauf und bergab. Nicht nur im entscheidenden Spiel sieben, sondern bereits die ganze Saison lang.

Sechs Mal wechselte im abschließenden Duell mit den Celtics die Führung, fünf Mal in den letzten sieben Minuten des dritten Drittels gab es Gleichstand, ehe Miami ein grandioses Finish startete.

Des einen Freud, des anderen Leid

Matchwinner LeBron James schloss danach Celtics-Coach Doc Rivers, der den Tränen nahe war, in seine Arme.

Sieg und Niederlage lagen einmal mehr dicht nebeneinander. Auch Rajon Rondo zollte dem Sieger Respekt.

"Sie haben heute Abend großartig als Team gespielt." Rondo führte die Celtics mitt 22 Punkten, 10 Rebounds und 14 Assists an, Paul Pierce steuerte 19 Zähler bei.

Bei Boston verstärkte sich der Eindruck, dass die Top vier - Rondo, Pierce, Garnett und Allen - zum letzten Mal gemeinsam auf dem Court standen.

Während sich die Celtics in den Urlaub begeben, darf Miami weiter vom Titel träumen. Spiel eins gegen die Thunder steigt am Dienstag in Oklahoma City.

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