Kobe Bryant mag die Phoenix Suns nicht.
Zu schmerzlich sind ihm die zahlreichen Niederlagen in den Playoffs in Erinnerung.
Der 33-Jährige ließ die Suns diese Abneigung spüren und erzielte beim 99:83-Sieg seiner L.A. Lakers in der Nacht auf Mittwoch 48 Punkte.
"Nicht schlecht für den siebentbesten Spieler der Liga", nahm Bryant nach dem Spiel auf ein Online-Ranking Bezug.
Der Shooting Guard verwandelte 18 von 31 Feld- und 12 von 13 Freiwürfen. Pau Gasol kam auf 16 Zähler und 12 Rebounds. Bei den Gästen waren Channing Frye (17) und Marcin Gortat (16) am erfolgreichsten.
Bryant hält nun bei 108 NBA-Spielen mit 40 oder mehr Punkten.
Die Lakers sind im Westen mit 7:4 Siegen Dritte.
Mavs halten bei 5:5
Titelverteidiger Dallas kommt in Fahrt. Nach einem mühelosen 100:86 bei den Detroit Pistons halten die Mavericks erstmals in dieser Saison bei einer ausgeglichenen Bilanz (5:5) und belegen in der Western Conference Rang acht.
Dirk Nowitzki (18) bzw. Will Bynum (20) waren Topscorer.
Zweite Niederlage für Heat
Final-Gegner Miami büßte seine Top-Position ein: Das 106:111 nach Verlängerung bei den Golden State Warriors bedeutete die zweite Niederlage im zehnten Spiel.
Auch das Comeback von Dwyane Wade (34 Punkte) konnte nicht verhindern, dass Miami einen 17-Punkte-Vorsprung verspielte.
Ex-Heat Dorell Wright traf sechs Dreier, darunter einen zum Ausgleich gegen Ende der regulären Spielzeit.
Topscorer der Warriors war Nate Robinson mit 24 Zählern. LeBron James kam auf 26 Punkte, 11 Rebounds und 7 Assists.
Packendes Duell Rose - Rubio
Neuer Spitzenreiter im Osten ist Chicago. Beim 111:100 bei den Timberwolves verspielten die Bulls einen 24-Punkte-Vorsprung, am Ende war jedoch Derrick Rose (31 Punkte, 11 Assists) zu stark.
Rookie Ricky Rubio (13 Punkte, 12 Assists) spielte in den letzten drei Vierteln mit Rose auf gleichem Level, nachdem die Starting Five der Wolves erneut einen großen Rückstand aufgerissen hatte.
Wes Johnson, Wayne Ellington und Darko Milicic standen jeweils weniger als zehn Minuten auf dem Parkett. Ein Hinweis darauf, dass Coach Rick Adelman die Startformation umstellen dürfte.
Wizards siegen erstmals
Als letztes Team über den ersten Sieg freuen durften sich die Washington Wizards mit einem 93:78 gegen die Toronto Raptors.
Acht Spieler scorten zwischen acht und 15 Punkten.
Im Spitzenspiel des Westens setzte sich Portland gegen die L.A. Clippers mit 105:97 durch. Gerald Wallace und Caron Butler erzielten je 20 Zähler.
Oklahoma City behauptete mit einem 100:95 in Memphis die Spitzenposition in der Western Conference. Russell Westbrook überzeugte mit 30 Punkten.
Weiters: Philadelphia-Sacramento 112:85, Charlotte-Houston 70:82, Milwaukee-San Antonio 106:103, Utah-Cleveland 113:105.