Rossi will im Sattel bleiben

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Rossi denkt noch nicht ans Aufhören

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„Il Dottore“ hat auch mit 35 Jahren noch lange nicht genug.

Wie der neunmalige Weltmeister Valentino Rossi vor dem Frankreich-GP bekanntgibt, plant er mit seinem Arbeitgeber Yamaha eine Vertragsverlängerung bis 2016.

„Ich werde in den nächsten Wochen die Details aushandeln, aber auf jeden Fall für zwei Jahre unterschreiben. Ich will keinen Ein-Jahres-Vertrag, das wäre sinnlos. Ich fahre nicht weiter, weil ich noch einmal richtig Geld verdienen will. Ich will Erfolg haben“, so die motivierte Ankündigung des Italieners.

Guter Saisonstart beflügelt

„2013 war nicht übel. Aber ich will jetzt rausfinden, ob ich eine stärkere Saison zustande bringe. Ich fühle mich besser. Deshalb lautet mein Projekt: Ich bleibe bis Ende 2016 bei Yamaha.“

Der bisherige Saisonverlauf lässt dem Routinier auch allen Grund zu Optimismus. Zwei Podestplätze aus vier Rennen bringen Rossi auf Platz drei in der Weltmeisterschaft und auf Schlagdistanz zum Honda-Duo Marc Marquez und Dani Pedrosa.

„Ich bin happy mit dem Beginn dieser Weltmeisterschaft. Leider war es bisher unmöglich, Marc zu besiegen. Trotzdem: Mein Level ist höher als im Vorjahr. Und wir verbessern uns von Woche zu Woche“, ist Rossi überzeugt, Marquez bald noch mehr fordern zu können.

Appell an Kollegen

Dass er bei diesem Vorhaben einen starken Teamkollegen an seiner Seite braucht, ist ihm bewusst. Allen Honda-Werbeversuchen zum Trotz appelliert er an Jorge Lorenzo: „Ich hoffe, dass Jorge bei Yamaha bleibt, denn wir sind ein sehr starkes Team. Und so eine Fahrerpaarung stellt auch eine große Motivation für Yamaha dar.“

Dafür, dass ihm sein größter Konkurrent erhalten bleibt, hat dieser jedenfalls schon gesorgt. Marc Marquez unterschrieb vor kurzem einen neuen Honda-Vertrag bis 2016.

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