Pikante Details und Skandale

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Provokation und Information: F1-Stars auf Twitter & Co

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Einige Male schon haben Formel-1-Fahrer mit unüberlegten Äußerungen auf Twitter oder Facebook auf sich aufmerksam gemacht.

Doch welche Fahrer sind in den Social-Media-Kanälen am aktivsten und wen juckt das Ganze überhaupt nicht?

LAOLA1 mit dem Überblick:

Wer genau wissen will, wie es den Fahrern beim Training oder Rennen ergangen ist und auf ausführlichere Statements steht, der sollte ihnen auf Facebook folgen.

Viele Fahrer posten dort selbst oder haben offizielle Fanseiten, auf denen Fotos, Videos und Aussagen veröffentlicht werden, so dass man als Fan einen guten Einblick in das Leben eines Formel-1-Rennfahrers bekommt.

Auf Twitter hingegen erhält man den schnellsten Überblick und die persönlichsten Informationen - oft von den Fahrern selbst verfasst.

Auf der Reise begleiten

Fernando Alonso und Lewis Hamilton sind die Formel-1-Piloten mit den meisten Followern, die auch schon das eine oder andere Mal mit einem Skandal auf sich aufmerksam gemacht haben.

"Das Leben ist eine Reise, und ich will meine mit meinen Fans teilen - meine Leidenschaft, mein Antrieb, meine Höhen und Tiefen und mein Bemühen, der Beste zu sein", beschreibt Lewis Hamilton seinen Twitter-Account und nimmt das auch ziemlich wörtlich.

Seit seinem Wechsel zu Mercedes hält sich der Brite jedoch mit pikanten Äußerungen zurück, stattdessen gibt es Bilder seines Hundes Roscoe, seiner Fans oder seiner Freundin Nicole Scherzinger.

Skandale

Das Problem an Social-Media: Pressesprecher und Rennställe haben nur beschränkt Macht darüber, was die Fahrer preisgeben. So postete Hamilton in der Vergangenheit etwa geheime Telemetrie-Daten, was nicht zuletzt seinem damaligen Teamkollegen Jenson Button missfiel.

Über diesen ließ sich Hamilton auch schon öfter aus. Etwa warum er ihm nicht mehr folge: "Nach drei Jahren als Teamkollege dachte ich, dass wir uns gegenseitig respektieren würden, aber das macht er eindeutig nicht", twitterte der Formel-1-Pilot nach dem Japan-GP im letzten Jahr. "Das Lustige ist, dass wir immer noch Teamkollegen sind", fügte er sarkastisch hinzu. Nur um danach festzutellen, dass Button ihm noch nie gefolgt war.

Aufgrund derartiger Vorfälle wird inzwischen immer öfter vertraglich geregelt, was ein Fahrer posten darf und was nicht.

Samurai-Sprüche

Ferrari-Pilot Fernando Alonso, der Krieger mit einem Samurai-Tattoo auf dem Rücken, zitiert des öfteren Samurai-Weisheiten, die ihm augenscheinlich helfen, sich auch nach Niederlagen zu motiveren.

 

Dinner und Gewehr

Doch auch der Spanier weiß, welche Diskussionen gedanklos oder absichtlich gezwitscherte Informationen heraufbeschwören können.

Im letzten Jahr postete er vor dem Spanien-Grand-Prix ein Bild von sich und seinem Teamkollege Felipe Massa mit ernsten Mienen und einem Gewehr. Darunter stand: "Bereit für die letzten beiden Rennen".

Vor rund einer Woche begann der Spanier erneut damit, seinen Rivalen Sebastian Vettel zu provozieren, in dem er ein Foto davon postete, wie er mit Mark Webber gemeinsam zu Abend aß:

Humorvoller Vettel

Davon ließ sich Vettel bekanntlich nicht provozieren, genauso cool wie seine Antwort auf der Straße war sein Kommentar dazu: "Waren die da beide nackt drauf?"

Der dreifache Weltmeister hält nicht viel von modernen Kommunikationsmethoden: "Da bin ich wohl eher altmodisch. Ich verstehe das Mitteilungsbedürfnis nicht so recht", so der Red-Bull-Pilot. "Ich mag die direkte Kommunikation lieber und trete mit den Fans persönlich in Kontakt, zum Beispiel bei Autogrammstunden."

Auf seiner Homepage führt er immerhin einen Blog, auf dem er seine Eindrücke für die Fans festhält.

No comment

Auch Adrian Sutil scheint überhaupt nicht Social-Media-affin zu sein.

Nicht einmal 15.000 Fans hat eine Fanseite auf Facebook, es gibt keinen verifizierten Twitter-Account und der letzte Tagebuch-Eintrag auf seiner Homepage datiert aus dem Jahr 2009.

Die Top Fünf der Twitter-Accounts zeigen deutlich, dass Alonos, Hamilton und Button die beliebtesten Formel-1-Zwitscherer sind.

Auch auf Facebook hat Alonso die meisten Fans (circa 1,4 Millionen), hier liegt allerdings Sebastian Vettel, obwohl er noch nie irgendetwas gepostet hat, mit knapp 1,2 Millionen Likes auf dem dritten Platz.

<p class=\'screen-name\'> Platz Fahrer Name Follower
1 Alonso <span class=\'screen-name\'>@alo_oficial 1.670.000
2 Hamilton <span class=\'pretty-link js-nav\'><span class=\'screen-name\'>@LewisHamilton 1.550.000
3 Button <span class=\'screen-name\'>@JensonButton 1.450.000
4 Webber @A<span class=\'pretty-link js-nav\'><span class=\'screen-name\'>ussieGrit 660.000
5 Massa @Felipe1Massa 340.000

Neben den Top Fünf lohnt es sich, die Accounts der anderen Fahrer zu durchstöbern, gerade noch unbekanntere Fahrer wie Giedo van der Garde (31.000 Follower) posten und tweeten sehr viele und interessante Informationen und bemühen sich sehr um ihre Fans.

 

Henriette Werner

Platz Fahrer Likes
1 Alonso 1.700.000
2 Hamilton 1.460.000
3 Vettel 1.175.000
4 Button 324.000
5 Räikkönen 170.000
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