Abschied vom Serienmeister

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Basel strebt nach fünftem Meistertitel in Folge

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Der FC Basel will sich einen Eintrag in die Schweizer Fußball-Geschichte sichern.

Die Mannschaft von Trainer Murat Yakin peilt in der am Samstag beginnenden Super League den fünften Meistertitel in Folge an, eine solche Erfolgsserie ist bisher noch keinem Schweizer Club gelungen.

Ob Österreichs Teamspieler Aleksandar Dragovic weiter für Basel einläuft, ist hingegen offen. In den vergangenen Tagen verdichteten sich die Hinweise, dass der Verteidiger wohl zu Inter Mailand wechseln wird.

Testspiel als Abschied?

Der 22-Jährige kam am Mittwoch im Testspiel gegen Borussia Dortmund (1:3) in der zweiten Hälfte zum Einsatz, es könnte zugleich auch seine Abschiedsvorstellung gewesen sein.

Die italienische Sporttageszeitung "Corriere dello Sport" hatte davor berichtet, dass Inter mittlerweile bereit ist, die geforderte Ablöse von acht Millionen Euro zu bezahlen.

Dragovic soll in Mailand einen Vierjahresvertrag erhalten und mehr als eine Million Euro pro Jahr verdienen. Zuvor muss Inter aber noch Teamverteidiger Andrea Ranocchia verkaufen.

Aubameyang vs. Dragovic

"Unklarheit ist nicht leicht"

"Es ist kein Geheimnis, dass die zwei Vereine verhandeln. Es ist noch keine Entscheidung getroffen, deshalb werde ich alles für den FCB geben", betonte Dragovic in einem "Blick"-Interview zum Transferpoker um seine Person.

Am liebsten wäre ihm eine schnelle Entscheidung, denn "die Unklarheit ist nicht leicht für meinen Kopf, speziell weil am Samstag Meisterschaftsbeginn ist. Umso früher es klar ist, umso besser. Aber ich muss mich leider gedulden."

Young Boys und Züricher als Gegner

Basel hat in der vergangenen Saison nicht nur den Meistertitel geholt, sondern ist in der Europa League bis ins Halbfinale vorgestoßen und erst gegen den späteren Sieger Chelsea ausgeschieden.

Nach den international teils beeindruckenden Leistungen muss Basel nun damit leben, dass seine Leistungsträger auf dem Transfermarkt begehrt sind.

Als stärkste Herausforderer der Rot-Blauen werden Young Boys Bern, Vizemeister und Cupsieger Grasshoppers Zürich unter dem neuen Trainer Michael Skibbe sowie der FC Zürich eingeschätzt.

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