"Meisterschaft beginnt neu"

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"Drei Punkte Vorsprung sind nicht genug",

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Die Verfolgsjagd auf Chelsea geht in die nächste Runde. Am Neujahrstag tritt der Tabellenführer der englischen Fußball-Premier-League bei Tottenham Hotspur an, was zuletzt immer eine klare Sache für die Blauen war.

Dennoch scheint sich bei Chelsea zumindest ansatzweise Nervosität breitzumachen. "Drei Punkte Vorsprung sind nicht genug", warnte Stürmer Didier Drogba seine Mitspieler eindringlich.

"Vor ein paar Jahren waren wir elf oder zwölf Punkte vor ManUnited, und sie haben die Liga gewonnen", erinnerte sich der Ivorer. "Daher sind die acht oder neun Punkte, die wir schon vor ManCity waren, nicht genug. Ich denke, die Meisterschaft beginnt jetzt neu."

Mourinho fährt aus der Haut

Auch Trainer-Guru Jose Mourinho kam nach dem 1:1-Remis bei Southampton am Sonntag etwas die Coolness abhanden.

"Ich werde zum Schiedsrichter gehen, ihm ein gutes neues Jahr wünschen und ihm sagen, dass er sich schämen wird, wenn er das im Fernsehen sieht", wetterte der Portugiese nach dem 1:1 in Richtung von Anthony Taylor, der Chelsea aus Mourinhos Sicht einen klaren Elfmeter verweigert hatte.

City wirkt nicht souverän

Der Tabellenzweite Manchester City bekommt es in der 20. Runde zu Hause mit Mittelständler Sunderland zu tun, was auf dem Papier als die leichtere Aufgabe erscheint.

Dennoch spricht derzeit alles für die Mourinho-Truppe, die dominanten Powerfußball zelebriert und auch in der Defensive kaum Schwächen zeigt.

Zudem präsentierte sich Manchester bisher nicht souverän genug, um aus den gelegentlichen Chelsea-Patzern Kapital zu schlagen.

Außerdem holte Mourinho in seinen zwölf Jahren als Trainer immer den Titel, wenn er mit seinem jeweiligen Club zu Weihnachten auf Platz eins der Tabelle stand. Siebenmal war das mit dem FC Porto, Chelsea, Inter Mailand und Real Madrid insgesamt der Fall.

Southampton empfängt Arsenal

ÖFB-Teamspieler Marko Arnautovic empfängt am Donnerstag mit Stoke City den mit zehn Punkten hinter Chelsea liegenden Dritten Manchester United.

Die Statistik spricht dabei klar für die Gäste: Die "Red Devils" haben von den vergangenen sieben Partien gegen Stoke sechs gewonnen.

Andreas Weimann und Aston Villa treffen vor eigenem Publikum auf Crystal Palace. Das Spiel des Tages könnte von der tabellarischen Ausgangssituation her im St. Mary's Stadium stattfinden, wo der Tabellenvierte Southampton den Fünften Arsenal empfängt.

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