Die Niederösterreicher stehen nach schwachem Saisonstart damit erstmals an der Tabellenspitze.
Nachdem die sechs Spiele dauernde Siegesserie in der Vorwoche mit dem 2:4 gegen Austria Lustenau gerissen war, hat St. Pölten schnell wieder in die Erfolgsspur zurückgefunden.
Die ersten 30 Minuten in der NV-Arena waren von Mittelfeldgeplänkel ohne wesentliche Highlights geprägt. Für Bewegung sorgte allerdings der Treffer von Stec, der in der 34. Minute goldrichtig stand und einen Konter über die rechte Seite nach Pass von Manuel Hartl mustergültig vollendete. Die Innsbrucker waren davor die etwas aktivere Mannschaft gewesen.
Schwache Tiroler
Nach der Pause setzte St. Pölten die Akzente und drängte auf das zweite Tor, obwohl die Innsbrucker eigentlich das Spiel hätten machen müssen. In der 64. Minute vereitelte Wacker-Torhüter Pascal Grünwald aus fünf Metern eine Möglichkeit von Daniel Segovia, der Spanier hätte da schon für eine Vorentscheidung sorgen können.
Die Vorstöße der Tiroler blieben in der zweiten Hälfte relativ zaghaft. Die beste Chance ließ in der 70. Minute Christoph Freitag verstreichen, der nach optimaler Vorarbeit von Florian Jamnig knapp rechts vorbeischoss.
St. Pölten hielt die offensiv zunehmend ratlosen Gäste auch in der Schlussphase in Schach und brachte das 1:0 ohne große Probleme über die Zeit. Klare Torchance hatte Wacker keine mehr.