Die Wölfe stellen in diesem Spiel auch einen Vereinsrekord in der Ersten Liga auf. Nie zuvor gelang es dem Klub aus der Landeshauptstadt, sechs Heimspiele in Folge zu gewinnen.
Umschwung nach frühem Fehlstart
Die Gastgeber legten vor 2.069 Zuschauern in der NV-Arena einen klassischen Fehlstart hin.
Nach einer durch einen missglückten Dober-Rückpass eingeleiteten Aktion düpierte Egho die St.-Pölten-Verteidiger Michael Huber und Daniel Petrovic und vollendete zur schnellen Führung (9.).
Die Antwort der Daxbacher-Elf ließ aber nur vier Minuten auf sich warten. Nach einem Mader-Freistoß war Segovia per Kopf erfolgreich (13.). St. Pölten hatte in der Folge mehr vom Spiel, war auch zweikampfstärker, weitere Topchancen waren aber nicht vorhanden.
Das änderte sich gleich nach Wiederbeginn. Wieder fielen zwei schnelle Tore, diesmal legten die Hausherren vor.
Harrer-Prachtschuss zum Ausgleich
Dober konnte unbedrängt flanken, Segovia in der Mitte alleine stehend neuerlich einköpfeln (49.). Der 30-jährige Stürmer erhöhte sein Saisontorkonto auf zwölf Treffer.
Schon fünf Minuten später stand es aber 2:2. David Harrer traf mit einem platzierten Schuss via Innenstange. Egho hatte die Vorarbeit geleistet.
Der von der Admira ausgeliehene 21-Jährige rechtfertigte seine Aufstellung anstelle von Daniel Maderner mit einem Tor und einem Assist. Etwas Zählbares blieb den Wiener Neustädtern aber verwehrt.
Viertes Saisontor von Stec
Die St. Pöltner münzten ihre Feldüberlegenheit noch in einen Heimsieg um.
Nach Dieng-Hereingabe vollendete Stec am langen Eck zum 3:2 (70.). Sein vierter Saisontreffer war im Titelkampf ein besonders wichtiger.
Die Gäste konnten nicht mehr zusetzen, verloren erstmals seit dem 11. September - damals ebenfalls gegen St. Pölten - wieder einmal in der Fremde.