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St. Pölten bleibt voll im Titelrennen

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St. Pölten hält im Titelkampf der Ersten Liga mit dem LASK Schritt. Die Niederösterreicher feierten am Dienstag gegen Austria Lustenau einen 3:0-Erfolg und liegen auch nach der 30. Runde nur aufgrund des schlechteren Torverhältnisses hinter dem Tabellenführer aus Oberösterreich zurück. Der Dritte Wacker Innsbruck scheint mit sieben Zählern Rückstand schon aus dem Aufstiegsrennen zu sein.

St. Pölten hat nach dem vierten Sieg in den jüngsten fünf Runden sechs Spiele vor Saisonende nur mehr ein Tor Rückstand auf die Linzer. Das direkte Duell mit dem Leader steht noch aus, geht am 13. Mai in der drittletzten Runde in der NV-Arena über die Bühne. Gegen Lustenau avancierte Cheikhou Dieng (15.,86.) zum Matchwinner, er bereitete auch das dritte Tor von Lukas Thürauer (95.) vor. St. Pölten hat nun mit 14 Siegen gegen Lustenau so oft gewonnen, wie gegen kein anderes Erste-Liga-Team.

St. Pölten war nach dem Out im ÖFB-Cup-Halbfinale sowie der 1:2-Heimniederlage gegen Liefering in der Liga am Freitag Nervosität anzumerken. Mit der einzig wirklich guten Aktion vor der Pause gingen die Gastgeber trotzdem in Führung. Nach Beichler-Flanke konnte sich Dieng den Ball am Elfer seelenruhig herunternehmen und zum 1:0 vollenden (15.). Die Vorarlberger hatten mehr vom Spiel, waren zweikampfstärker und auch gefährlicher, konnten sich aber nicht belohnen. Bei der besten Möglichkeit ging ein Haring-Kopfball hauchdünn daneben (31.).

Gleich nach Wiederbeginn bekamen die Hoffnungen der Lustenauer auf die Wende einen großen Dämpfer. Nach einer haarsträubenden Sakic-Kopfball-Rückgabe musste Goalie Christopher Knett gegen Daniel Segovia die Notbremse ziehen (54.). Sein Ersatzmann Nicolas Mohr bekam zwar nicht viel zu halten, selbst konnten die Gäste in Unterzahl aber kaum mehr entscheidende Akzente setzen. Aus einem Konter machte Dieng mit dem 2:0 (86.) alles klar. St. Pölten fixierte trotz schwacher Vorstellung den siebenten Zu-Null-Heimsieg der Saison und ging nach zwei Niederlagen gegen Lustenau in Folge wieder einmal im direkten Duell als Sieger vom Feld.



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