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Wr. Neustadt macht vorerst ohne Präsident weiter

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Nach der überraschenden Abwahl von Hans Reinisch macht der SC Wiener Neustadt vorerst ohne Präsident weiter.

Im Vorstand befinden sich nach der ordentlichen Mitgliederversammlung am Montag mit Katja Putzenlechner und Thomas Puchegger nur noch zwei Personen.

"Es braucht zwei bis maximal sieben Vorstandsmitglieder. Wir sind voll handlungs- und geschäftsfähg. Was die Bezeichnung Präsident betrifft, ist es eine 'Kann-Bestimmung' in den Statuten", erklärt Putzenlechner gegenüber WNTV.

"Keine Auswirkungen"

"Die Bezeichnung hat keine Auswirkungen auf die Befugnisse der Person. Wir sind voll im Geschäft und blicken nach vorne", so die in Wiener Neustadt als Unternehmensberaterin tätige Vorständin, die wie ihr Kollege ehrenamtlich tätig ist.

Dass, wie von diversen Medien kolportiert, das Stadion-Projekt in Wiener Neustadt ins Stocken geraten sei, findet Putzenlechner nicht: "Es waren drei Stadtvertreter bei der Mitgliederversammlung dabei und es gab einen ersten Gesprächstermin mit dem Sportstadtrat. Es geht weiter wie geplant, aber man wird erst sehen, wie zügig das passieren wird."

Kommt wieder ein Präsident?

Auf die öffentliche Hand sei man bei der Umsetzung einer neuen Heimstätte jedenfalls unbedingt angewiesen. Darüber hinaus gilt es, ein Budget aufzustellen und damit die Lizenz für die kommende Saison auf Schiene zu bringen. Die Unterlagen hierfür sind bis 15. März 2017 bei der Bundesliga einzureichen.

Ob der Verein bald wieder einen Präsidenten bekommt, ließe sich aktuell nicht sagen. "Ich denke, das wird darauf ankommen, wie die nächsten Entwicklungsschritte aussehen", meint Putzenlechner.

Für Interessierte, die sich aus Idealismus einbringen wollen, sei man immer offen.

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