Mit dem letzten Aufgebot

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Sturm-Lazarett gegen FC Wacker gefordert

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In der Europa League schlecht gestartet, in der Bundesliga als Titelverteidiger nur Mittelmaß. Für den SK Sturm Graz gilt es, schleunigst wieder auf die Erfolgsstraße zurückzufinden.

In das Heimspiel der achten Runde gegen den auswärts noch unbesiegten FC Wacker Innsbruck gehen die Steirer am Sonntag (16.00 Uhr/live) mit gemischten Gefühlen.

Die fünf jüngsten direkten Duelle in der UPC-Arena endeten mit einem Sturm-Sieg (Torverhältnis 11:1), auf der anderen Seite muss Coach Franco Foda mit neun Spielern fast eine gesamte Mannschaft vorgeben.

Kein Jammern

Deshalb zu jammern, ist aber nicht die Art von Foda. Der Deutsche setzt vielmehr auf die restlichen Kaderspieler, die sich nun ins Rampenlicht spielen können.

"Es ist wichtig, dass die anderen Spieler jetzt ihre Leistung abliefern. Wir müssen aus dieser Situation das Beste machen und ruhig weiterarbeiten", sagte der Sturm-Trainer.

Kienast, Koch und Säumel hatten auch schon beim letzten Meisterschaftsspiel gegen die Admira (2:4) gefehlt. Gratzei, der am Donnerstag am Meniskus operiert wurde und im Herbst wohl nicht mehr zum Einsatz kommen wird, erwischte es im Training am Montag.

Bodul gesperrt

Vor dem Europa-League-Spiel gegen Lok Moskau (1:2) mussten auch Sandro Foda und Dudic verletzungsbedingt passen, dazu gesellten sich während der Partie am Donnerstag auch noch Hölzl und Feldhofer auf die Verletztenliste.

Dem noch nicht genug ist Bodul nach seiner gelb-roten Karte gesperrt. "Es ist eine schwierige Situation, aber wir müssen probieren, unsere Chancen zu nützen und mit allen Mitteln versuchen, dieses Spiel zu gewinnen", sagte Foda.

Wacker analysiert

Nach sieben Runden fehlen den "Blackys" als Fünfter schon sechs Punkte auf Tabellenführer Salzburg. "In der Meisterschaft sind wir auch nicht so groß dabei, da gilt es aufzuholen", war sich der Sturm-Coach bewusst.

Der Gegner wurde genauestens analysiert. "Der Gegner ist bekannt, wir wissen, dass es immer unangenehm ist, gegen sie zu spielen", meinte der Deutsche.

Kein Gedanke an ÖFB

Obwohl Foda weiterhin hartnäckig als Teamchef-Nachfolge-Kandidat von Dietmar Constantini gehandelt wird, konzentriert er sich voll und ganz auf seine Tätigkeit in Graz.

"Diese Diskussion hat mich bisher weder beeinflusst, noch belastet. So lange es nichts Konkretes gibt, ist es für mich kein Thema", betonte der 45-jährige Trainer einmal mehr.

Schlechte Bilanz für Wacker

Für die Grazer spricht die Statistik, sie haben nicht nur die letzten fünf direkten Duelle im eigenen Stadion gewonnen, sondern sind auch insgesamt vor eigenem Publikum seit dem 0:3 gegen Salzburg am 16. April in sechs Meisterschaftspartien ungeschlagen (4 Siege, 2 Remis).

Einen Teil zum Erfolg sollen auch die Anhänger beitragen. "Wir müssen die Initiative ergreifen und nach vorne spielen. Ich hoffe, dass die Fans hinter der Mannschaft stehen", setzte Foda auch auf den Support von den Rängen.

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