Die Verletzungssorgen sind weitgehend ausgestanden. Österreichs Fußball-Meister Sturm Graz ist am Montag mit Laktattests in Gratkorn in die Vorbereitungen auf das Frühjahr gestartet.
Veränderungen im Kader sind nicht geplant, zumal einige im Herbst verletzte Stützen wieder zur Verfügung stehen.
Lediglich die rekonvaleszenten Christian Gratzei und Andreas Hölzl machten zum Auftakt noch nicht das volle Programm mit.
"Die Ausgangsposition passt"
"Ich hoffe, dass auch sie bald wieder voll ins Mannschaftstraining einsteigen können", erklärte Trainer Franco Foda, der seinen mit Saisonende auslaufenden Vertrag bei den Grazern nicht verlängern wird.
Der Meistermacher äußerte sich dennoch zuversichtlich: "Wenn der gesamte Kader wieder fit ist, steht uns nichts im Weg, im Frühjahr sowohl in der Meisterschaft als auch im Pokal voll anzugreifen. Die Ausgangsposition passt in beiden Bewerben."
Keine neuen Spieler in Aussicht
Sturm überwintert zwar lediglich auf dem sechsten Tabellenplatz. Allerdings fehlen dem Titelverteidiger nur fünf Punkte auf Spitzenreiter Rapid. Im Cup-Viertelfinale treffen die Grazer auf Zweitliga-Schlusslicht TSV Hartberg.
Bisher sind ein Trainingslager kurz vor Ligastart in Belek und vier Testspiele fixiert. Das erste Mannschaftstraining sollte am Montagabend im Trainingszentrum Messendorf über die Bühne gehen.
Neue Spieler wurden nicht getestet. Bis Sommer gilt es allerdings noch zahlreiche Verträge zu verlängern.
Wr. Neustadt vertraut auf die Heimat
Als letzter Club neben den Titelkandidaten Sturm und Austria nahm am Montag auch der SC Wr. Neustadt seine Vorbereitung auf.
Die Niederösterreicher haben als einziges Team der Liga keinen Auslandsaufenthalt auf dem Programm.
Ende Jänner geht es lediglich für fünf Tage ins Trainingslager nach Loipersdorf. Ansonsten wird im benachbarten Steinbrunn trainiert.
"Wir haben im Landessportzentrum perfekte Bedingungen", versicherte Peter Stöger. Neustadt liegt zwölf Punkte vor Schlusslicht Kapfenberg auf Tabellenplatz acht
Ohne Friesenbichler und Helly, dafür mit neuem Gesicht
Die Wiener Neustädter müssen derzeit ohne Günter Friesenbichler und Thomas Helly auskommen.
Friesenbichler muss sich nach seiner im Spiel gegen Mattersburg zugezogenen schweren Gesichtsverletzung, wegen der er am 20. Dezember operiert wurde, noch einige Tage schonen, ehe er wieder mit leichten Trainingseinheiten beginnen kann.
Sein Sturmkollege Helly absolviert die Bundesheer-Grundausbildung. Kapitän Tomas Simkovic absolvierte am Montag nach einem überstandenen grippalen Infekt nur eine lockere Einheit am Ergometer und wird am Dienstag genauso wie der beim Trainingsstart noch fehlende Mario Reiter ins Mannschaftstraining einsteigen.
Im Trainerstab präsentierten die Niederösterreicher mit Thomas Jerey ein neues Gesicht. Jerey war in den vergangenen vier Jahren bei den SC-Amateuren als Masseur und Konditionstrainer tätig.