Sturm holt einen Admiraner

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Sturm verstärkt sich mit Admiras Schick

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Der SK Sturm verstärkt sein Mittelfeld mit Thorsten Schick.

Der 24-Jährige wechselt mit sofortiger Wirkung von der Admira zu den Steirern, wo er einen Zweijahres-Vertrag plus Option unterschreibt.

Über die Ablösesumme wurde Stillschweigen vereinbart. Admira-Manager Alexander Friedl bezeichnet sie jedenfalls als "zufriedenstellend".

"Mit ihm werden wir stärker"

"Durch die Abgänge in diesem Sommer haben wir einen Mann mit dem Profil wie jenes von Thorsten gebraucht. Er hat sich in den letzten beiden Jahren unglaublich entwickelt. Thorsten ist torgefährlich und war bei der Admira eine Stammkraft. Mit ihm werden wir stärker", freut sich Sturm-Coach Darko Milanic.

Laut Sturms Generalmanager Gerhard Goldbrich war der Steirer bereits "seit über acht Monaten ein Thema".

Goldbrich weiter: "Schnell, kampfstark und torgefährlich, ein Spieler der für Sturm alles geben will, ist genau das was wir brauchen."

"Ein Traum geht in Erfüllung"

Schick selbst erklärt: "Für mich geht ein Traum in Erfüllung, endlich in Liebenau für den SK Sturm spielen zu dürfen. Ich werde mein Bestes geben, um einen Teil beitragen zu können, gemeinsam mit der Mannschaft erfolgreich zu sein."

"Ich freue mich auf zuhause, weil die Gespräche und das Bemühen von Sturm Graz ein Zeichen sind, dass dieser Verein die richtige Entscheidung ist. Hier ist etwas am Entstehen."

Schon im Grazer Nachwuchs

Der Kicker spielte bereits im Nachwuchs der Grazer, ehe er im Sommer 2009 zum FC Gratkorn wechselte. Im Jänner 2011 heuerte er in Altach an, seit Juli 2012 stand er bei der Admira unter Vertrag.

Insgesamt hat Schick in der Bundesliga 59 Spiele bestritten, dabei elf Tore erzielt und zehn vorbereitet.

Admira ist stolz

Friedl, der Manager der Südstädter, meint: "Als führender Ausbildungsverein ist es unser Ziel junge Spieler weiter zu entwickeln. Wir sind stolz, dass wir mit Thorsten Schick einem weiteren jungen Spieler den Sprung zu einem der großen österreichischen Vereine verhelfen konnten."

"Aus sportlicher Sicht konnten wir dem Abgang zustimmen, da wir uns einerseits bereits im Juni 2014 mit der Verpflichtung von Eldis Bajrami vorsorglich auf der Außenbahn verstärkt haben und andererseits der Langzeitverletzte Max Sax früher als erwartet in Kürze wieder fit zur Mannschaft stoßen wird", so Friedl.

Sturm erwartet einen Testspieler

Dass die Transferaktivitäten des SK Sturm damit aber noch nicht beendet sein dürften, beweist der Umstand, dass mit Ousseynou Ndiaye ein weiterer Testspieler erwartet wird.

Der senegalesische Mittelfeldspieler ist 24 Jahre alt, spielte zuletzt in seiner Heimat bei Diambars und wird eine Woche mit dem SK Sturm trainieren.

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