Müller plant keine Transfers

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"Es taugt mir sehr"

Der Deutsche nutzte die ersten Wochen seiner Amtszeit vor allem, um Leute kennenzulernen und sich innerhalb des Vereins einzuarbeiten.

"Ich denke, ich habe mich schon sehr weit vorgearbeitet und es ist eigentlich problemlos gegangen", sagte Müller. Er habe ein sehr positives Gefühl. "Was ich hier angetroffen habe, taugt mir sehr", ergänzte Müller.

Im am Samstag zu Ende gegangenen Trainingslager wurde vermehrt der Kontakt zu den Spielern und zum Trainerteam gesucht.

Mit der Performance der Mannschaft ist der Helmut-Schulte-Nachfolger bisher zufrieden. "In den Trainingseinheiten und Testspielen ist eine klare Strategie zu erkennen, wie Rapid Fußball spielen soll", erklärte Müller. "Nur hoher Ball nach vor und mit Vollgas drauf, das ist nicht meine Sache."

Gute Kommunikation im Team

Von Zoran Barisic hält Müller viel. "Zoki ist eine sehr gute Wahl, mir gefällt, wie er mit seinem Trainerteam immer wieder an Dingen feilt und arbeitet und das unabhängig vom Gegner auch immer in den Spielen sehen möchte."

Die Kommunikation funktioniere sehr gut. "Es gibt nichts, worüber wir nicht sprechen. Das geschieht im ständigen Austausch, das halte ich auch für sehr wichtig", betonte Müller.

Die Rapidler befinden sich nach 21 Runden als Dritter auf einem Europacupplatz, das ist auch das erklärte Ziel für das Frühjahr. Müller setzt sein Team aber nicht unter Druck.

"Wir haben sehr viele junge, talentierte Spieler in der Mannschaft, da ist es klar, dass noch nicht eine so hohe Konstanz da sein kann, dass im Spiel Fehler passieren", nahm Müller seine Talente schon im Vorhinein in Schutz.

Rapid ist keine Durchgangsstation

Eines verlangt er aber von jedem seiner Profis.

"Die Spieler müssen es als Geschenk sehen, dass sie für diesen Club auflaufen dürfen. Ich verlange einfach die Einstellung, dass für sie der Verein ganz oben steht und sie alles dafür geben, um mit ihm erfolgreich zu sein. Erst dann kommen die persönlichen Interessen."

Es wäre fatal, wenn ein Spieler im Kopf habe, Rapid sei nur eine Durchgangsstation. "Da habe ich ein Problem damit", sprach Müller Klartext.

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