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Bild: getty

Kings starten mit Auswärtssieg in die Western-Finals

Wien, 14.05.2012, 10:16 Uhr
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Die Los Angeles Kings verbreiten in den NHL-Playoffs weiter Angst und Schrecken.

Rund eine Woche nach dem Sweep gegen die St. Louis Blues starten die Kalifornier mit einem 4:2-Auswärtssieg gegen die Phoenix Coyotes in die Final-Serie der Western Conference.

"Es war wirklich wichtig, hier einen guten Start zu erwischen", weiß Kings-Coach Darryl Sutter nach dem wichtigen Auftakterfolg. "Denn ihr wisst: In den beiden vorangegangenen Serien sind die Coyotes beide Male mit einem Heimsieg gestartet!"

Tor des Abends von Morris

Diesmal gehen die Coytes aber kein einziges Mal in Führung. Für das erste Tor des Abends sorgt Anze Kopitar, der die Kings per Rückhand in der 4. Minute in Führung bringt.

Derek Morris (14.) sorgt allerdings mit einem Schlagschuss von der roten Linie für den sehenswerten Ausgleich - einer von nur vier Torversuchen der Hausherren im ersten Drittel.

"Ein wirklich übles Tor", analyisert Sutter. "Ich konnte nichts dagegen tun", erklärt Goalie Jonathan Quick, der bislang in den Playoffs ein sicherer Rückhalt für die Kings gewesen war.

Brown mit Game-Winner

Doch die Kalifornier lassen sich nicht entmutigen: Aus einem Konter gehen sie erneut in Führung. Dwight King (29.) stochert nach einem Schuss von Mike Richards den Abpraller über die Linie.

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Nach einem Missverständnis zwischen Drew Doughty und Jonathan Quick können die Gastgeber durch Mikkel Boedker aber zum zweiten Mal an diesem Abend ausgleichen.

Für das Game Winning Goal sorgt in der 43. Minute Kings-Kapitän Dustin Brown, der nach einem Konter kurz nach der blauen Linie verwertet. 48 Sekunden vor Schluss schiebt King den Puck zum 4:2-Endstand nur noch ins leere Tor.

Coyotes-Coach verzweifelt

"Wir waren in diesem Spiel nicht ebenbürtig", muss sich Phoenix-Trainer Dave Tippett eingestehen. "Wir waren in jeder Facette des Spiels unterlegen."

"Unser Abschluss war viel zu schwach", so der Coach weiter. Ein Schussverhältnis von 27:48 untermauert diese Einschätzung.

Am aller wenigsten für die Niederlage kann Coyotes-Goalie Mike Smith, der mit 44 Saves - darunter einige Monster-Paraden - eine höhere Niederlage verhindert.

"Unsere Gefährlichkeit und der Siegeswille müssen sich verbessern, wenn wir in dieser Serie eine Chance haben wollen", meint Tippett abschließend. Die nächste Gelegenheit dazu bietet sich bereits am Dienstag im zweiten Heimspiel.

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