Zum Matchwinner avanciert Grabher Meier, der in der 64. Minute den 3:2-Siegtreffer besorgt. Damit ist die Serie ausgeglichen, ebenso wie jene zwischen dem KAC und Salzburg, wo Herburger (64.) in der Overtime das entscheidende 5:4 erzielt.
Zagreb zieht mit einem 5:2 in Znojmo mit 2:0 davon. Ljubljana schlägt Fehervar zu Hause mit 2:1 n.V. (Serie: 1:1).
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Vienna Capitals - Black Wings Linz 2:3 n.V. (Serie: 1:1)

Die Vienna Capitals haben im Viertelfinale eine weitere Überraschung gegen die Black Wings Linz verpasst. Im zweiten Spiel der "Best of seven"-Serie verloren die Wiener vor 6.400 Zuschauern im Eissportzentrum Kagran mit 2:3 (1:1,0:0,1:1/0:1) nach Verlängerung.
Zwei Fortier-Treffer reichten für die Caps nicht für den zweiten Sieg in der Serie. Grabher-Meier traf nach 3:46 Minuten in der Verlängerung, die Black Wings glichen in der Serie damit auf 1:1 aus. Das dritte Spiel findet am Donnerstag in der Keine-Sorgen-Arena in Linz statt.
In einem von beiden Mannschaften sehr intensiv und körperbetont geführten Spiel brachte Fortier die Hausherren bereits in der vierten Spielminute in Führung. Hisey gelang allerdings nur sieben Minuten später im Powerplay der Ausgleich für die Gäste. Danach verabsäumten es die Wiener, als man insgesamt sechs Minuten lang in numerischer Überzahl agierte, erneut in Führung zu gehen.
Auch als Fortier mit seinem zweiten Treffer an diesem Abend die Heimischen wieder in Front brachte (45.), glichen die Linzer sechs Minuten vor dem Ende durch Baumgartner wiederum aus. Der Stürmer traf damit auch im sechsten Saisonspiel gegen die Caps. In der Verlängerung waren die zuvor zweimal im Rückstand gelegenen Gäste die glücklicheren. Die Caps vergaben zunächst sogar noch ein Überzahlspiel, ehe Grabher-Meier die Oberösterreicher jubeln ließ.
Vienna Capitals - Black Wings Linz 2:3 n.V. (1:1,0:0,1:1/0:1)
Eissportzentrum Kagran, 6.400, SR Kellner/Veit
Tore: Fortier (4., 45.) bzw. Hisey (11./PP), Baumgartner (54.), Grabher-Meier (64.)
Strafminuten: 14 bzw. 16
Stand in der Serie: 1:1
KAC - RB Salzburg 5:4 n.V. (Serie: 1:1)

Der KAC hat in der "Best of seven"-Viertelfinalserie gegen Meister Salzburg mit einem 5:4-Heimsieg nach Verlängerung auf 1:1 ausgeglichen. Die Kärntner lagen in diesem Match nie zurück, und wurden damit nach 3:31 Minuten der "Overtime" quasi belohnt. Raphael Herburger sorgte für die achte Salzburger Auswärtsniederlage in Folge.
In einer ausgeglichenen Partie wurde gutes Eishockey gespielt, jedoch vor einer für Klagenfurter Verhältnisse schütteren Kulisse. Als Reaktion auf die für das Play-off erhöhten und in der Kritik gestandenen Eintrittspreise kamen nur gezählte 3.621 Zuschauer in die Stadthalle. Sie erlebten im Gegensatz zum Spielverlauf eine 2:0-Führung der Heimischen. Reichel (11.) und Stefan Geier im Powerplay (20.) trafen für den Rekordmeister.
Doch nur 19 Sekunden danach bzw. 20 Sekunden vor der Pause netzte Raffl zum Anschlusstor ein. Der KAC agierte fortan körperbetonter und aggressiver, doch musste vorerst durch Earl den Ausgleich hinnehmen (25.). Siklenka gelang zwar die abermalige KAC-Führung (27.), doch Aubin (34.) stellte wieder den Gleichstand her. Diesmal benötigten die Gastgeber nur 28 Sekunden, ehe sie durch Scofield zum 4:3 zurückschlugen (35.).
Im dritten Abschnitt fiel nur Salzburgs Treffer durch Kristler (53.) zum 4:4, es ging in die Verlängerung. Diese begannen die Salzburger zwar mit einer 1:12 Minuten dauernden Überzahl, doch ausgerechnet der Mann von der Strafbank sorgte für die Entscheidung. Denn Herburger erlöste die "Rotjacken" nach einem Assist von Manuel Meier. Spiel drei der Serie ist für Donnerstag um 19.15 Uhr in Salzburg angesetzt.
KAC - RB Salzburg 5:4 n.V. (2:1,2:2,0:1/1:0)
Klagenfurter Stadthalle, 3.621, SR Falkner/Trilar
Tore: Reichel (11.), S. Geier (20./PP), Siklenka (27.), Scofield (35.), Herburger (64.) bzw. Raffl (20.), Earl (25.), Aubin (34.), Kristler (53.)
Strafminuten: 16 bzw. 14
Stand in der Serie: 1:1
HC Znojmo - Medvescak Zagreb 2:5 (Serie: 0:2)

Neuling Znojmo wartet weiterhin auf den ersten Playoff-Erfolg in der EBEL. Auf heimischem Eis unterlagen die "Adler" den "Bären" aus Zagreb klar und deutlich mit 2:5, damit liegt man in der Viertelfinalserie mit 0:2 zurück. Dabei sah es anfangs gar nicht schlecht aus.
Znojmo bestimmte das Spiel, konnte jedoch aus den Möglichkeiten kein Kapital schlagen. Die Gäste erteilten ihnen indes eine Lehrstunde bezüglich Effektivität. Vyacheslav Trukhno im Powerplay, Frank Banham, Joel Prpic und Tomislav Znaoski mit einem Shorthander sorgten für die frühe Entscheidung.
Erst nach 38 Minuten schrieben die Tschechen durch Martin Planek in doppelter Überzahl erstmals an. Im Schluss-Abschnitt trafen dann erst Greg Day für Zagreb, ehe Martin Podesva noch Ergebnis-Kosmetik betrieb.
HC Znojmo - Medvescak Zagreb 2:5 (0:2,1:2,1:1)
Znojmo, 2.729, SR Gebei/Smetana
Tore: Planek (39./PP), Podesva (44./PP) bzw. Truchno (15./PP), Banham (16.), Prpic (24.), Zanoski (38./SH), Day (44.)
Strafminuten: 14 bzw. 22
Stand in der Serie: 0:2
Olimpija Ljubljana - Fehervar AV19 2:1 n.V. (Serie: 1:1)

Olimpija Ljubljana bejubelte zu Hause einen hart erkämpften 2:1-Overtime-Triumph gegen Fehervar. In einer von beiden Seiten vorsichtig geführten Begegnung konnten die "Drachen" in der Viertelfinalserie ausgleichen.
Außer Strafen (fast) nichts gewesen, so ließe sich das torlose Auftakt-Drittel zusammenfassen. Im zweiten Abschnitt wurden den Fans endlich auch Tore geboten. Zuerst brachte Derek Ryan die Gäste aus Ungarn in Front, ehe Justin Taylor im Powerplay auf 1:1 stellte. Mit diesem Ergebnis ging es in die Overtime.
Die Entscheidung besorgte dort EBEL-Topscorer John Hughes. Nach einem Gestocher vor dem Kasten stand der Kanadier goldrichtig und schob zum 2:1 ein. Ljubljana konnte sich somit für die 2:7-Schlappe in Spiel eins revanchieren.
Olimpija Ljubljana - Fehervar 2:1 n.V. (0:0,1:1,0:0/1:0)
Ljubljana, 4.000, SR Berneker/Potocan
Tore: Taylor (33./PP), Hughes (62./PP) bzw. Ryan (26.)
Strafminuten: 8 bzw. 14
Stand in der Serie: 1:1
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