Der Strafsenat der Erste Bank Eishockey Liga hat am Dienstag Brian Lebler für sieben Spiele gesperrt.
Der Stürmer von Tabellenführer Black Wings Linz wurde für einen Check gegen den Kopf von Matej Hocevar am vergangenen Sonntag im Spiel gegen Olimpija Ljubljana bestraft.
Hocevar erlitt bei der Aktion einen Bruch des Ober- und des Unterkiefers sowie vermutlich auch des Jochbeins und verlor mehrere Zähne.
"Ausschließlich gegen den Kopf"
Im Spiel war die Aktion nicht geahndet worden, der Strafsenat fällte das Urteil nun nach Videobeweis und Einsicht in die Operationsbefunde.
"Der Check wurde ansatzlos, mit einer kurzen Bewegung gegen den entgegenkommenden Spieler Hocevar ausgeführt, die Schulter wurde ausschließlich gegen den Kopf geführt. Der Spieler Hocevar konnte den Check nicht wahrnehmen und sich nicht schützen", so das Urteil des Strafsenats.
Unverständnis in Linz
Die Linzer fühlen sich aber ungerecht behandelt.
"Das ist nach den Sperren gegen Justin Kurtz und Justin Keller bereits die dritte lange Strafe, die für uns nicht nachvollziehbar ist. Der Strafsenat hat in dieser Art und Weise keinen Sinn. Wir werden uns im Hinblick auf die kommende Saison für eine Veränderung in diesem Bereich einsetzen", erklärte Linz-Manager Christian Perthaler.
Lebler fällt damit nicht nur für den Rest der Zwischenrunde aus, sondern muss auch die ersten vier Spiele im Viertelfinale zuschauen.
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