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Salomon Running

jounet giir du mont - Bild: salomon

Kilian Jornet nimmt sich eine Auszeit

Wien, 13.10.2011, 19:13 Uhr
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Nach einer kaum enden wollenden Siegesserie stieß der Katalane nun bei seinem Heimatrennen „Cavalles del Vent“, Teil des Salomon Nature Trails, an seine physischen und mentalen Grenzen und musste den Lauf vorzeitig beenden.

Nach seinem Mammut-Programm in diesem Jahr gönnt sich der Athlet aus dem Salomon Running Team nun eine kurze Auszeit , um für das Weltcupfinale in Asien Ende Oktober wieder topfit zu sein.

Vernuft siegt über Kämpferherz

Auf insgesamt 85 Km Renndistanz und 6.098 zu überwindenden Höhenmetern wird den Athleten bei dem Lauf quer durch den Cadi-Moixero Nationalpark viel abverlangt.

Bis zu Kilometer 30 führte Jornet als Teil der Spitzengruppe das Läuferfeld an, entschied sich dann aber dafür, das Rennen zu beenden. Schon zu Beginn des steilen Anstiegs zum Gipfel des Niu de l'Agila bei Kilometer 7 spürte der Sportler Schmerzen und Müdigkeit in den Beinen.

Weil er aber seine vielen Fans und Freunde, die zum Heimrennen extra angereist waren nicht enttäuschen wollte, biss Jornet die Zähne zusammen und kämpfte weiter. Nach 23 weiteren harten Kilometern siegte  die Vernunft über das Kämpferherz des Katalanen und er beendete das Rennen.

 

"Ich bin sehr traurig, dass ich das Rennen vorzeitig beenden musste. Heute musste ich leider den Preis meiner erfolgreichen, aber extrem anstrengenden und Kräfte raubenden Saison bezahlen", so der Spanier.

Er versäumte es aber nicht, seinem Teamkollegen aus dem Salomon Running Team, Miguel Heras, zu dessen grandiosen Lauf und verdienten Sieg zu gratulieren.

Auszeit vor Weltcupfinale

Um beim Weltcupfinale in Kinabalu in Asien wieder in seiner gewohnten Top-Form antreten zu können, zieht sich Kilian Jornet bis dahin in die Berge zurück und verzichtet sogar auf einen Rekordversuch in Peru.

"Die Berge geben mir meine Energie zurück. Ich brauche diese Pause am Mont Blanc, um wieder zu meiner gewohnten Form, Motivation und Gelassenheit zu finden", so der Katalane.

Ein Schritt fehlt

Der Ausnahmeathlet ist nur noch einen Schritt davon entfernt, sein 5-Rennen-5-Kontinent-Projekt, mit den bedeutesten Trail Rennen jedes Kontinentes, erfolgreich zu beenden.

Das Projekt begann in Australien mit seinem Sieg bei dem North Face 100 Rennen und ging in den USA mit dem Sieg beim Western States 100 weiter.

In Europa konnte Jornet beim UTMB erneut triumphieren und auch beim Tafelberg-Rennen in Südafrika war der Katalane unschlagbar.

Am 23. Oktober findet  in Kinabalu in Asien nun das fünfte und letzte Rennen statt, bei dem Kilian hoffentlich wieder ganz fit ist und auch diesen letzten Sieg einfahren kann.

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