Christoph Strasser beendet das "Race Across America" (RAAM) auf dem zweiten Platz.
Der Steirer, der das Rennen im Vorjahr gewinnen konnte, bewältigt die 2987,54 Meilen lange Strecke in acht Tagen neun Stunden und 34 Minuten. Auf den siegreichen Schweizer Reto Schoch fehlen am Ende drei Stunden und fünf Minuten.
Mit Gerhard Gulewicz hält auch ein zweiter Österreicher Kurs auf das Podest. Knapp 200 Meilen vor dem Ziel liegt er auf dem dritten Rang.
Schwierigkeiten zu Beginn
Bereits zu Beginn des Rennens, das an der Westküste im kalifornischen Oceanside am 14. Juni 2012 gestartet wurde, musste der Titelverteidiger mit Problemen kämpfen.
Trotz der zweiwöchigen Akklimatisierung in den heißesten Gebieten der USA hinderten ihn Temperaturen um die 40 Grad und die pralle Sonne, seine bestmögliche Leistung abzurufen. Die Folgen waren Dehydration und Magenprobleme.
Im weiteren Rennverlauf schaffte es Strasser trotzdem sich immer weiter nach vorne zu arbeiten und musste sich in der
zweiten Rennhälfte wohl auf eines der spannendsten Duelle in der RAAM-Geschichte gegen den Schweizer Schoch einstellen.
Die Entscheidung der insgesamt 4810km langen Strecke fiel erst in den letzen Etappen, ca. 300km vor dem Zielort Annapolis.
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