Österreichs Top-Kanuten bereiten sich derzeit in Australien auf die Olympia-Saison vor.
Corinna Kuhnle mit der zweiten WM-Goldmedaille in Folge und Helmut Oblinger als 18. haben im September in Cunovo (Slowakei) mit Nationentickets die Voraussetzung geschaffen, dass der ÖKV bei den London-Spielen im Wildwasser-Slalom vertreten sein wird.
Bei der EM in Augsburg (11. bis 13. Mai) oder spätestens dem Weltcup in Cardiff (9. bis 10. Juni) wird die Entscheidung über die Olympia-Teilnehmer im Kajak-Einer folgen.
Vorentscheidung bei EM?
Herausforderer von Kuhnle und Oblinger sind Peking-Bronzemedaillengewinnerin Violetta Oblinger-Peters und Herwig Natmessnig. Kuhnle und Oblinger liegen seit der WM jeweils mit 1:0 in Führung.
Sind sie auch bei der EM vor den Konkurrenten aus dem eigenen Lager, haben sie die London-Fahrkarten in der Tasche und das Cardiff-Ergebnis wäre nicht mehr ausschlaggebend.
Zahlreiche Trainingslager
Derzeit bereiten sich die rot-weiß-roten Olympia-Anwärter in "Down Under" auf zwei mit der gesamten Weltelite besetzte Weltranglistenbewerbe in Sydney vor - die Australian Open (10.-12.2.) und die Ozeanien-Meisterschaften (24.-26.2.).
Bis zu den Sommerspielen sind für Österreichs Wildwasser-Kanuten von März bis Juli fünf Trainingslager im Olympiarevier "Lee Valley White Water Centre" angesetzt.
Die olympischen Bewerbe gehen von 28. Juli bis 1. August in Szene.
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